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Elektroautos werden unbeliebter – das steckt hinter der verblüffenden Trendwende

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Von: Marcus Efler

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Ein Elektroauto lädt an einer Ladestation. (Symbolbild)
Nach wie vor bremst die Unsicherheit beim Thema Laden die Kaufbereitschaft für E-Autos. (Symbolbild) © Martin Gerten/dpa

Neue Umfrage zeigen: Weniger Autofahrer als zuvor möchten ein Elektromobil kaufen. Daher rührt das wachsende Misstrauen gegen Stromer.

Ostfildern – Eigentlich deutet alles auf einen glatten Siegeszug der Elektromobilität hin. Doch nach einer neuen Umfrage sieht es nun so aus, als könnte der ins Stocken geraten. Zwar stieg laut der Erhebung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) die Zahl jener Autofahrer, die sich intensiv mit dem Thema Elektromobilität beschäftigen, von 29 auf 39 Prozent. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl jener, die dann beim nächsten Autokauf tatsächlich einen Stromer erwägen, um vier Prozentpunkte auf 43 Prozent, wie 24auto.de* berichtet.

Mögliche Erklärung dieses scheinbaren Paradoxons: Vor allem die staatliche Förderung hatte wohl dazu geführt, dass sich mehr Autofahrer erstmals mit dem Thema überhaupt befassen – doch was sie sehen, gefällt ihnen nicht. Vor allem Skepsis bei den Themen Lade-Infrastruktur, Werterhalt, Reichweite und Umweltschutz, etwa beim Recycling der Akkus, bremst die Elektro-Euphorie. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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