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Elektroautos in Deutschland: Wo die meisten Stromer fahren

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Von: Simon Mones

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Die Zahl der Elektroautos in Deutschland steigt immer weiter. Doch in welcher Stadt gibt es die meisten Stromer?

Flensburg – Elektroautos und Plug-in-Hybride liegen voll im Trend und das nicht nur bei den Herstellern. Auch immer mehr Kunden können sich vorstellen, einen Stromer zu kaufen– trotz der zum Teil langen Wartezeiten. Folglich steigt auch der Anteil an den Neuzulassungen immer weiter. Doch wo gibt es die meisten Elektroautos und wo die wenigsten?

Die Antwort auf diese Frage liefern aktuelle Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes, die neben Privatautos auch Firmenfahrzeuge sowie Leasing- und Mietwagen-Flotten berücksichtigen. Zu Jahresbeginn hatte Wolfsburg mit 9,5 Prozent rein rechnerisch den höchsten Elektroautoanteil. Allerdings muss hierbei berücksichtigt werden, dass ein Großteil der zugelassenen Fahrzeuge auf Volkswagen-Konzern entfällt. Somit müssen diese Fahrzeuge nicht zwingend in Wolfsburg unterwegs sein, wie 24auto.de berichtet.

Ein VW-Elektroauto lädt. (Symbolbild)
Volkswagen macht Wolfsburg zur Elektroauto-Hauptstadt – zumindest rechnerisch. (Symbolbild) © Carsten Koall/dpa

Elektroautos in Deutschland: Wolfsburg ist Stromer-Hauptstadt

Mit 7, 3 Prozent folgt Wiesbaden auf Platz zwei vor Ingolstadt (7 Prozent) und Stuttgart (6,7 Prozent). Bei den beiden letztgenannten dürfte durch Audi, Porsche und Mercedes ein ähnlicher Effekt wie in Wolfsburg erwartbar sein. Auch München (4,7 Prozent) dürfte neben der hohen Kaufkraft von der BMW-Zentrale profitieren.

Auch im Umland der bayrischen Hauptstadt ist der Anteil der Elektroautos mit 5,1 Prozent hoch. Besonders interessant ist jedoch der Blick auf die absoluten Zahlen. Hier liegt München mit 35.127 zugelassenen Stromern ganz vorne und lässt sogar das deutlich größere Berlin hinter sich.

Elektroautos in Deutschland: Kaum Elektroautos im Osten und auf dem Land

Zudem zeigt sich bei den Zulassungszahlen ein Unterschied zwischen Ost-West sowie Stadt und Land. Mit 0,8 Prozent landen der Kreis Oberspreewald-Lausitz, Ludwigslust-Parchim, Elbe-Elster und Görlitz weiten hinten. Der Salzlandkreis, Mansfeld-Südharz, Wittenberg und der Kyffhäuserkreis schneiden laut dem KBA mit 0,9 Prozent nur unwesentlich besser ab.

Eine ähnliche Tendenz ließ sich auch schon bei den Elektroanteilen auf Bundesland-Ebene feststellen. Hier lagen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ganz hinten. Der bundesweite Durchschnitt liegt laut den KBA-Zahlen bei 2,4 Prozent, mit einem leichten Vorteil für die reinen Elektroautos.

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