Für die Nase

Elektroauto mit besonderem Duft: Was hat sich Ford dabei bloß gedacht?

Parfüm-Flakon Ford Mach-Eau
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Im Zapfsäulen-Flakon: das Ford-Parfum „Mach-Eau“

Manche finden, Elektroautos müssten emotionaler werden. Aber ob die Idee, die Ford für den Mustang Mach-E hatte, der richtige Weg ist?

Westhampnett (Großbritannien) – Für diese Idee gibt es nur zwei mögliche Erklärungen: Die Manager von Ford verfügen über viel mehr schrägen Humor, als wir bisher geahnt haben. Oder sie halten die Kunden ihres Elektroautos Mustang Mach-E tatsächlich für so konservativ, dass die eigentlich in einem Mercedes mit Diesel besser aufgehoben wären. Denn was Ford jetzt für sein E-SUV nachliefert, stellt sie doch als ziemlich unverbesserliche Petrolheads hin.

Nämlich den Geruch eines Verbrennungsmotors. „Mach-Eau“ (nicht gesprochen wie Macho, sondern: „Mach O“) heißt das Parfüm, das Ford beim britischen „Goodwood Festival of Speed“ vorstellte: „Ein High-End-Duft, der unter anderem rauchige Noten enthält sowie Anmutungen von Gummi“, erklärt Ford. Und: „Um das Erbe des Ford Mustang zu unterstreichen und den Eindruck von Pferden zu vermitteln, wurden außerdem animalische Duftelemente hinzugefügt.“ Kreiert haben es aber nicht die Ingenieure der V8-Entwicklungsabteilung, sondern Pferdezüchter. Nein, auch nicht. Aber das britische Parfüm-Unternehmen Olfiction.

Die Schuld an diesem Quatsch gibt Ford den Autofahrern. Bei einer Umfrage hätten rund 20 Prozent angegeben, dass sie beim Umstieg auf ein Elektrofahrzeug den Benzingeruch „am meisten vermissen“ würden, und weitere 70 Prozent, dass sie das zumindest „bis zu einem gewissen Grad“ täten. Die komplette Geschichte zum Benzin-Parfüm für Fords Elektroauto Mustang Mach-E lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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