Erneut Rückruf-Aktion bei Toyota

Köln - Der japanische Autobauer Toyota ruft erneut Fahrzeuge in die Werkstätten zurück - auch in Europa. Was diesmal der Grund für die Rückrufaktion von mehr als 90.000 Kleinwagen ist: 

Diesmal ist die Servolenkung beim Kleinwagen IQ der Grund.

Rückruf-Aktion Toyota

Rund 95.100 Autos in Europa und Japan seien von der Rückrufaktion betroffen, teilte Toyota Deutschland am Donnerstag in Köln mit. In seltenen Fällen sei bei Vibrationen ein Ausfall der Lenkkraftunterstützung der elektrischen Servolenkung möglich. Es seien aber keinerlei Unfälle in diesem Zusammenhang bekannt. In Deutschland sind 13.600 IQ-Fahrzeuge betroffen, in Europa insgesamt 70.800 Kleinwagen.

Toyota Premieren 2010

Toyota Modell Premieren 2010
Toyota zeigt auf dem Genfer Autosalon seine neuen Modell: Auris Hybrid, Prius als Plug-in Version, den Sportler FT-86, IQ Sondermodell und den überarbeiteten Toyota RAV4. © Hersteller
Toyota Modell Premieren 2010
Neues Gesicht: Zur Front des RAV4 gehört ein neuer Kühlergrill.  © Hersteller
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Sein neuer Look passt sich dem europäischem Stil an.  © Hersteller
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Der Fokus bei Toyota liegt eindeutig bei den alternativen Antrieben. © Hersteller
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Das Hightlight ist die Serienversion des Toyota Auris HSD. © Hersteller
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Das neue Hybridmodell rundet die schon jetzt mit insgesamt fünf Toyota Optimal Drive Triebwerken breit aufgestellte Motorenpalette ab. © Hersteller
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Beim Modell Auris kann man zwischen Benzin, Diesel- oder Vollhybrid-Antriebsstrang wählen. © Hersteller
Toyota Modell Premieren 2010
Auf dem Genfer Autosalon ist auch das Elektrofahrzeugkonzept FT-EV II zu sehen. © Hersteller
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Elektrofahrzeugkonzept FT-EV II © Hersteller
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Den IQ gibt's ab März in einer imitierte Sonderedition. © Hersteller
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IQ Sonderedition © Hersteller
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Ein weiteres Elektroauto diesmal als Serienmodell: Der Prius in der Plug-in Version. © Hersteller
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Serienmodell Prius PHV (Plug-in Hybrid Vehicle) © Hersteller
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Serienmodell Prius PHV © Hersteller
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Serienmodell Prius PHV © Hersteller
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Der FCHV-adv präsentiert die neueste Entwicklungsstufe der Brennstoffzellen-Hybridtechnologie von Toyota. © Hersteller
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Brennstoffzellen-Hybridtechnologie beim FCHV © Hersteller
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Brennstoffzellen-Hybridtechnologie beim FCHV © Hersteller
Toyota Modell Premieren 2010
Brennstoffzellen-Hybridtechnologie beim FCHV © Hersteller
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Die Technik des Sportwagenkonzept FT-86 zeigten die Japaner schon auf der Tokio Motor Show. © Hersteller
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Der kompakte viersitzige Hecktriebler besitzt eine ausgeklügelte Aerodynamik und ein auf den Fahrer zentriertes Cockpit mit optimaler Ergonomie. © Hersteller
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Der Entwicklungsfokus beim Sportler FT-86 lag auf Leichtbau. © Hersteller
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Sportler FT-86 © Hersteller
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Sportler FT-86 © Hersteller
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Nachhaltige Mobilität: Elektrofahrzeugkonzept FT-EV II © Hersteller
Toyota Modell Premieren 2010
Elektrofahrzeugkonzept FT-EV II © Hersteller

Toyota hatte zu Jahresbeginn weltweit mehr als 8 Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten zurückbeordert. Später folgten rund eine halbe Millione Hybridautos, bei denen das elektronische Bremssystem falsch programmiert war. Die Pannenserie setzte sich im Oktober fort, als erneut weltweit 1,5 Millionen Wagen der Marken Toyota und Lexus in die Werkstätten gerufen wurden. Der bisher stark betroffene US-Markt ist von der aktuellen Aktion aber nicht betroffen.

Im Rahmen der freiwilligen Aktion soll nun vorsorglich ein Software-Update für die Servolenkung vorgenommen werden, wie Toyota in Köln mitteilte. Wenn das Auto Vibrationen ausgesetzt sei - etwa beim Befahren von Rüttelstreifen, also Sicherheitsmarkierungen auf Autobahnen - könne es zu Problemen kommen. Eine Signallampe warne den Fahrer, der dann plötzlich mehr Körperkraft brauche, um zu lenken - auch wenn das Fahrzeug “in jedem Falle lenkbar“ bleibe. Ein Software- Update sei in zwei Stunden erledigt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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