Erschreckende Zahlen

Erste Hilfe bei Unfall: So viele trauen sich laut ADAC-Umfrage nicht zu, zu helfen

In einem Erste-Hilfe-Kurs wird die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert.
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Üben für den Ernstfall: Erste-Hilfe-Kenntnisse frischt man besser von Zeit zu Zeit auf, um sie bei Bedarf sicher anwenden zu können.

Bei Unfällen Verletzten zu helfen, ist Pflicht. Allerdings fühlen sich laut einer ADAC-Umfrage viele nicht in der Lage dazu. Wie lange liegt Ihr Erste-Hilfe-Kurs zurück?

München – Ist Ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs schon wieder mehr als zehn Jahre her? Bei der Hälfte der Befragten (50 Prozent) im Rahmen einer aktuellen Umfrage des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) liegt die letzte Schulung so lange oder länger zurück. Auffrischungen fehlen viel zu oft – eigentlich unverantwortlich. Nur bei etwas über einem Viertel (28 Prozent) ist der Kurs weniger als fünf Jahre her. Viele fühlen sich dennoch unsicher. Wie geht es Ihnen, wenn es darum geht Verletzte zu versorgen – oder ihnen das Leben zu retten?

Der ADAC-Umfrage zufolge glaubt ein Viertel (25 Prozent) zu Erster Hilfe aktuell nicht in der Lage zu sein. Ein erschreckender Wert – wenn man bedenkt, dass einem selbst jederzeit etwas zustoßen könnte. Wer könnte einem dann helfen? Immerhin die Hälfte der Befragten (52 Prozent) würde sie sich zutrauen. Rund ein Viertel (23 Prozent) ist sich nicht sicher. Doch Erste Hilfe bei Verkehrsunfällen ist gesetzlich verpflichtend. Bei unterlassener Hilfeleistung drohen Geld- oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr, erläutert der ADAC. Von der moralischen Schuld ganz zu schweigen – die muss man vielleicht für immer mit sich herumschleppen. Was Sie beachten müssen und alle Details zu den weiteren Ergebnissen der ADAC-Umfrage lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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