Fahrradträger auf dem Auto: Tipps für den Transport Ihres Bikes

Hier erfahren Sie Tipps, wie Sie Ihren Drahtesel am besten transportieren.
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Investieren Sie in eine praktischen Fahrradträger, um Ihren Drahtesel zu weiter entfernten Zielen zu transportieren. Hier lesen Sie, zwischen welchen Varianten Sie dabei wählen.

Manchmal müssen Sie weite Wege zurücklegen, um den perfekten Ausgangspunkt für Ihre Radtour zu erreichen. Um Ihren Drahtesel mit dem Auto dorthin zu transportieren, nutzen Sie am besten einen Fahrradträger. Hier erfahren Sie, welche Trägertypen es gibt und was deren Vor- und Nachteile sind.

Fahrradträger: Diese Varianten gibt es

Radfahren hält fit und macht Spaß. Allerdings liegt der Startpunkt für die schönsten Radstrecken nicht immer direkt vor der Haustür. Als Autobesitzer überwinden Sie die Distanz einfach, indem Sie Ihren Drahtsesel auf Ihr Fahrzeug packen. Sie wählen zwischen mehreren Trägervarianten aus:

  • Dachfahrradträger
  • Heckgepäckträger
  • Kupplungsträger

Fahrradträger bestehen entweder aus Aluminium, Stahl oder einer Kombination daraus. Je nach Modell erhalten Sie einen Träger für weniger als 100 Euro oder mehr als 500 Euro. Der Preis hängt ab vom Material, der Marke und der Anzahl der Bikes, die der Träger halten soll.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Trägertypen

1. Dachgepäckträger

Fahrradträger für das Dach sind günstig im Fachhandel erhältlich und leicht zu montieren. Die Voraussetzung, um sie zu nutzen: Ihr Fahrzeug besitzt ein Trägersystem für Dachboxen und Fahrradträger. Andernfalls müssen Sie einen entsprechenden Aufsatz kaufen – dafür bezahlen Sie je nach Modell zwischen 50 Euro und 500 Euro.

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Verglichen mit einem Heckgepäckträger bietet Ihnen ein Fahrradträger auf dem Dach einige Vorteile. So bleibt zum Beispiel die Sicht nach hinten frei. Zudem greifen Sie ungehindert auf Ihren Kofferraum zu, in dem Sie Ihr Gepäck lagern. Ein weiterer Vorteil: Sie parken Ihr Auto wie gewohnt ein, da weder ein Heckgepäck- oder Kupplungsfahrradträger Ihr Fahrzeug verlängert und die Sicht versperrt.

Zu den Nachteilen gehört, dass Ihr PKW aufgrund des zusätzlichen Gewichts einen höheren Luftwiderstand überwinden muss. Die Folge: Sie verbrauchen deutlich mehr Benzin als mit anderen Trägervarianten. Zudem ist es umständlich und kraftraubend, Ihren Drahtesel jedes Mal auf das Fahrzeugdach zu wuchten. Außerdem sind E-Bikes und Pedelecs zu schwer für diese Trägervariante.

2. Heckgepäckträger

In diesem Fall transportieren Sie Ihre Bikes besser mit einem Heckgepäckträger, den Sie unkompliziert am Kofferraumdeckel montieren. Dieser Trägertyp eignet sich vor allem für SUVs und hohe Fahrzeuge. Der größte Vorteil: Ihr Drahtesel ist gut geschützt, da er sich hinter dem Fahrzeugheck in einer windsicheren Zone befindet. Zudem nehmen Sie Ihr Bike leicht wieder vom Träger ab. Der zusätzliche Anbau erfordert jedoch, dass Sie sich im Straßenverkehr und beim Einparken äußerst vorsichtig verhalten.

3. Kupplungsträger

Die sicherste Methode, ein Fahrrad zu transportieren, stellt der Kupplungsträger  dar. Sie befestigen den Träger dann direkt auf der Anhängerkugel – das garantiert einen äußerst stabilen Sitz. Kupplungsträger eigen sich zudem dazu, schwere E-Bikes zu halten. Allerdings sind sie sperrig und nehmen sowohl am Auto als auch in der Garage viel Platz weg. Ein Kupplungsträger kostet Sie von allen Varianten am meisten Geld – die Preisspanne liegt zwischen 200 Euro und 700 Euro. Zudem muss Ihr Auto bereits eine Anhängerkupplung besitzen. Sonst müssen Sie diese nachrüsten. Dafür legen Sie zwischen 100 Euro und 500 Euro auf den Tisch.

Fahrradträger: So transportieren Sie Ihren Drahtesel sicher

Beachten Sie diese Regeln, damit Sie Ihr Fahrrad im Straßenverkehr gefahrlos zum Ziel bringen:

  • Lose Gegenstände entfernen: Nehmen Sie Trinkflaschen, Luftpumpen, Taschen und Kindersitze von Ihrem Drahtesel ab. Sonst erhöht sich der Winddruck und Sie riskieren, dass sich der Fahrradträger löst.
  •  Sitz regelmäßig überprüfen: Legen Sie etwa alle 200 Kilometer eine Pause ein und vergewissern Sie sich, dass Träger und Fahrräder fest sitzen. Ziehen Sie lose Schrauben und Verbindungen nach.
  •  Richtige Trägerschiene montieren: Achten Sie darauf, dass die Reifen Ihres Bikes in die Führungsschienen der Träger passen, damit das Fahrrad stabil steht.
  • Höchstgewicht beachten: Vermeiden Sie es, dass Sie aufgrund Ihres Fahrradträgers das zulässige Ladegewicht des Autos überschreiten. Sonst riskieren Sie, dass Ihr Fahrzeug beim Ausweichen ins Schlingern gerät. Die Angaben zum Ladegewicht finden Sie im Ihrem Fahrzeugschein.

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