Ein Fall für zwei: Hondas Hybrid-Coupé CR-Z

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Hondas Hybrid-Coupé CR-Z: Die Front wirkt durch den voluminösen Kühlergrill breit und gefällig.

Honda hat seine Hybrid-Flotte um den CR-Z erweitert. Das kompakte Coupé mit kombiniertem Benzin- und Elektroantrieb soll die Leistung eines Sportlers mit dem Verbrauch eines Kleinwagens verbinden.

Geschmackssache ist das Heckdesign mit der zweigeteilten Heckscheibe.

Den sportlichen Anspruch sieht man dem keilförmigen Japaner deutlich an. Die Front wirkt durch den voluminösen Kühlergrill breit und gefällig. Unterstützt wird der dynamische Eindruck von der visierartigen Windschutzscheibe, die über die A-Säulen reicht und fast nahtlos in die Seitenfenster übergeht. Geschmackssache ist das Heckdesign mit der zweigeteilten Heckscheibe. Zwar sorgt dieser aus anderen Honda-Modellen bekannte gestalterische Kniff für eine bessere Aerodynamik und mehr Fassungsvermögen im ohnehin nur 233 Liter fassenden Kofferraum (bei umgelegter Rückbank werden es immerhin 595 Liter), der beide Glaselemente horizontal voneinander trennende Spoiler schränkt jedoch die Sicht nach hinten stark ein.

Honda Hybrid CR-Z

Honda Hybrid CR-Z
Hypridflitzer von Honda: Der Honda CR-Z sieht für ein sparsames Auto schnittig aus. Das Sechsgang-Getriebe wird per Hand geschalten. © Hersteller
Honda Hybrid CR-Z
Der Einstiegspreis für den CR-Z beträgt 21 990 Euro. Doch schon die Einstiegsversion verfügt über sechs Airbags, aktive Kopfstützen vorn, das Fahrzeug-Stabilisierungsprogramm VSA (Vehicle Stability Assist) und eine Berganfahrhilfe. © Hersteller
Honda Hybrid CR-Z
Unter der Motorhaube des 4,08 Meter langen Coupés arbeitet ein 1,5 Liter großer Vierzylinder, den ein Elektromotor beim Beschleunigen unterstützt. © Hersteller
Honda Hybrid CR-Z
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei Tempo 200. © Hersteller
Honda Hybrid CR-Z
Honda Hybrid CR-Z © Hersteller
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Honda Hybrid CR-Z © Hersteller
Honda Hybrid CR-Z
Honda Hybrid CR-Z © Hersteller
Honda Hybrid CR-Z
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Honda Hybrid CR-Z
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Honda Hybrid CR-Z
Honda Hybrid CR-Z © Hersteller
Honda Hybrid CR-Z
Honda Hybrid CR-Z © Hersteller

Hinzu kommen flache Seitenfenster und breite C-Säulen, das serienmäßige Parkhilfe-System ist von daher unverzichtbar. Individuell geht es auch im Innenraum des CR-Z zu.

Foto

Auf den ersten Blick erinnert die Vielzahl fast ausschließlich digitaler Instrumente und Anzeigen entfernt an das Cockpit eines modernen Jets. Auch deren Anordnung ist beim CR-Z ungewohnt. So finden sich die Bedienelemente für die Klimaanlage auf einer Insel direkt rechts vom Lenkrad.

233 Liter passen in den Kofferraum (bei umgelegter Rückbank werden es immerhin 595 Liter)

Gegenüber liegen die Drehschalter für das Licht sowie die Wahltasten für die drei Fahrmodi Eco, Normal und Sport. Während der spritsparende Eco-Modus lediglich zum Mitschwimmen im fließenden Verkehr ausreicht, sorgt die Unterstützung durch den Elektromotor beim Anfahren in der Normalstellung für sportlichen Durchzug. Nach dem Wechsel in den Sportmodus braucht sich der CR-Z beim Ampelstart nicht zu verstecken.

Die 10 günstigsten Hybridmodelle in Deutschland

Hybridmodelle in Deutschland
Hybrid gehört zu den Antriebskonzepten der Zukunft: Honda Insight (19 9950 Euro), 1,3 Vierzylinder Benziner mit 88 PS kombiniert mit einem 14 PS Elektromotor. Verbrauch 4,4 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Honda CR-Z (21 990 Euro): Das Coupé hat einen 1,5 Liter-i-VTEC Motor mit Parallel-Hybrid. Der Honda CR-Z hat 124 PS und verbraucht laut Hersteller 5,0 Liter auf 100 Kilometer.  © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Toyota Auris HSD (22 950 Euro): Der HSD kann einige Kilometer voll elektrisch fahren und soll im Herbst auf den Markt kommen. Laut Toyota verbraucht Auris 3,8 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Honda Civic Hybrid (23 9990 Euro): 1,3 Liter-Vierzylinder mit 95 PS. Der E-Motor unterstützt den Benziner mit 20 PS. Über 1000 Kilometer kann der Honda mit einer Tankfüllung fahren. Verbrauch 4,6 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Toyota Prius (25 450 Euro): Der Prius gilt als das Öko-Auto schlechthin. 3,9 Liter verbraucht der Prius auf 100 Kilometer. © Hersteller
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Lexus CT 200h (29 000 Euro): Die Technik stammt aus dem Toyota Prius. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Lexus RX 450h (59 690 Euro): Der SUV mit 299 PS und verbraucht 6,3 Liter auf 100 Kilometer. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Lexus GS 450h (60 150 Euro): Dieser Hybrid hat einen 3,5-Liter-V6 mit 296 PS. Der Elektromotor steuert weitere 145 PS bei. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei Tempo 240 elektronisch begrenzt. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
VW Touareg Hybris (73 500 Euro): Der SUV ist ein Statement für das Ökobewußtsein seines Besitzers. Der V-6 Benziner mit 333 PS und einem 46 PS starken Elektromotor verbraucht 8,2 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller
Hybridmodelle in Deutschland
Porsche Cayenne S Hybrid (78 640 Euro): Im Cayenne leistet der Dreiliter-V6-Benziner 333 PS, die E-Maschine hat 47 PS. Der Verbraucht gleicht , wie der Motor, dem VW Touareg. © Hersteller
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Mercedes S400 BlueHybrid ( 74 000 Euro): Der 3,5-Liter-Benzinmotor 79 PS ist mit einem Elektromotor 20 PS kombiniert. Verbrauch der Limousine liegt bei 7,9 Liter pro 100 Kilometer. © Hersteller

Honda Hybrid-Coupé CR-Z

Leistung: 91 kW/124 PS Spitze: 200 km/h Verbrauch: 5,0 l/100 km CO2: 117 g/km
Preis: ab 21.990 Euro

Im überwiegend städtischen Einsatz verbrauchte der 124 PS starke Hybrid durchschnittlich 6,2 Liter Kraftstoff. Auch die Fahreigenschaften sind sportlich. Die Sitze bieten einen guten Seitenhalt, die Lenkung ist sehr direkt. Die straffe Fahrwerksabstimmung gibt detaillierte Rückmeldung über die Beschaffenheit des Fahrbahnbelags. Selbst kleine Unebenheiten sind spürbar. Lediglich für den Notfall eignen sich die Sitze in der zweiten Reihe. Bei einer Fahrergröße von 1,85 Meter ist hinten praktisch kein Fußraum mehr vorhanden. Der Beifahrer muss weit nach vorn rücken, um einem Mitreisenden im Fond Platz zu machen. Als Zweisitzer aber wird der CR-Z durchaus dem Anspruch gerecht, Fahrspaß mit Sparsamkeit zu verbinden.

Thomas Holzamer

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