„Freie-Straßen-Prämie“

Wer hier aufs Auto verzichtet, bekommt 1.100 Euro pro Jahr geschenkt

Ein Radfahrer fährt auf einem Radweg neben einer Straße in Berlin. (Symbolbild)
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Weniger Pkw, mehr Fahrräder: Eine Prämie soll Berlins Bürger einen Anreiz schaffen. (Symbolbild)

Die Großstädte sind mit Pkw überfüllt. Deshalb will jetzt eine Berliner Initiative mit einem lukrativen Angebot davon überzeugen, aufs Fahrrad umzusteigen.

Berlin – 1.100 Euro pro Jahr geschenkt? Das hört sich im ersten Moment verlockend an. Doch wenn man die Bedingung dafür hört, wird der ein oder andere doch schlucken. Berlin soll aber grüner werden und das geht einer Berliner Initiative zufolge am besten, wenn man mit einem lukrativen Angebot winkt.

Und das sieht eben genau diese Summe jährlich für jeden Bürger vor, aber nur, wenn dieser kein Auto besitzt und stattdessen auf Carsharing, das Fahrrad oder den öffentlichen Personennahverkehr umsteigt. Letzteres ist sogar denkbar, denn damit lässt sich gut ein BVG-Jahresabo finanzieren.

Berechnungen der Initiatoren von „Changing Cities“, einer unabhängigen Ehrenamtsorganisation, sowie dem Institut für urbane Mobilität zufolge könnten aufgrund der sogenannten „Freie-Straßen-Prämie“ 60.000 Pkws weniger auf Berlins Straßen unterwegs sein. Doch um dieses Projekt zu finanzieren, bräuchte man etwa eine Milliarde Euro, heißt es weiter. Doch woher nehmen?
Finanziert werden soll der Bonus daher über die „Einnahmen aus dem CO2-Preis“. Wie das gehen soll, lesen Sie komplett auf 24auto.de*.

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