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Führerscheine umtauschen: Hier erfahren Sie, wann Sie selbst betroffen sind

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Von: Anne Hund

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Alte Führerscheine haben ausgedient. Das erste wichtige Datum bei der Umtausch-Pflicht rückt näher. Welche Frist für wen gilt, erfahren Sie hier.

Langsam aber sicher sollen die alten Führerscheine verschwinden. Die erste Frist im Januar 2022 ist nur der Anfang in einem Stufenplan: Bis zum Jahr 2033 müssen Millionen von Führerscheinen umgetauscht werden.

Führerschein-Umtausch: Erstes Fristende im Stufenplan

Doch wie funktioniert der Führerschein-Umtausch? Auf ADAC.de heißt es dazu: „Sie gehen zu Ihrer Führerscheinstelle und stellen dort einen Antrag auf Umtausch Ihrer Fahrerlaubnis für Motorrad- und Pkw-Klassen. Ohne Prüfung oder Gesundheitsuntersuchung.

Der Umtausch sei verpflichtend, betonen die Experten: Wer stattdessen weiterhin mit seinem alten Pkw- oder Motorrad-Führerschein fahre und die Frist verstreichen lasse, riskiere ein Verwarnungsgeld in Höhe von 10 Euro. Wichtig, so heißt es auf ADAC.de zudem: „Man begeht jedoch keine Straftat – anders ist das bei Lkw- und Bus-Führerscheinen!“

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Fristen für den Pflichtumtausch der alten Führerscheine

Das erste wichtige Datum naht: Wer zwischen 1953 und 1958 geboren wurde, muss den Führerschein bis zum 19. Januar 2022 umtauschen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schon vor einiger Zeit geschildert und alle relevanten Fristen für den Pflichtumtausch der alten Führerscheine aufgelistet hat. Hier der Überblick:

Danach gibt es Fristen für die Kartenführerscheine, die ab 1. Januar 1999 ausgestellt wurden, wie dpa weiter schildert. Dieser Umtausch soll nach dem jeweiligen Alter der Dokumente erfolgen, das Ausstellungsdatum ist dabei entscheidend:

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Gut zu wissen: Ein freiwilliger Umtausch des Führerscheindokumentes ist jederzeit, also schon vor der jeweiligen Abgabefrist möglich.

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Führerschein: Was braucht man für den Umtausch?

Pkw- und Motorradfahrer brauchen ADAC.de zufolge für den Umtausch einen Personalausweis oder Reisepass, ein biometrisches Passfoto und den aktuellen Führerschein. „Wurde der alte (rosa oder graue) Papier-Führerschein nicht von der Behörde Ihres aktuellen Wohnsitzes ausgestellt, benötigen Sie auch eine sog. Karteikartenabschrift der Behörde, die den Führerschein ursprünglich ausgestellt hat“, heißt es auf ADAC.de. Sie lasse sich per Post, telefonisch oder oft auch online beantragen und werde direkt an die neue Führerscheinstelle geschickt.

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Wieviel kostet der Führerschein-Umtausch?

Die Kosten für den Umtausch in der örtlichen Führerscheinstelle kosten dem ADAC zufolge etwa 25 Euro, obendrauf kommen die Kosten für das biometrische Passbild. (ahu) tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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