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So viel Geld kostet ein neuer Führerschein - was Autofahrer wissen sollten

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Von: Sophie Waldner

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Der alte Papierführerschein liegt über der neuen Führerscheinkarte.
Der alte Papier-Führerschein hat ausgedient und wird durch den fälschungssicheren Karten-Führerschein ersetzt. (Symbolfoto) © imago images / Frank Sorge

Das ist der Fristenplan zum Umtausch der alten Führerscheine. Ob und wann Ihr Führerschein betroffen ist und worauf Sie achten müssen.

Sinn und Zweck des stufenweisen Fristenplans ist es, den alten Führerschein gegen einen fälschungssicheren einzutauschen. Wie der ADAC berichtet, solle der „nach den Vorgaben der EU-Richtlinie 2006/126/EG zwingend vorgeschriebene Umtausch alter Führerscheine bis spätestens 19.1.2033“ vollzogen sein. Um die Behörden zu entlasten, werden Geburts- bzw. Ausstellungsjahre in einen zeitlichen Stufenplan eingeteilt. Betroffen sind alle Führerscheine, die vor dem 19.01.2013 ausgestellt wurden.

Etwa 43 Millionen Führerscheine betroffen – Ist Ihrer einer davon?

Betroffen sind rund 15 Millionen Papierführerscheine, die vor dem 31.12.1998 ausgegeben, sowie knappe 28 Millionen Karten-Führerscheine, die vom 01.01.1999 bis 18.01.2013 ausgestellt wurden. Nach Informationen des ADAC geht es darum, im Sinne der EU-Richtlinien ein einheitliches Dokument bei sich zu führen. Darüber hinaus soll der Scheckkartenführerschein fälschungssicherer sein. Der Umtausch selbst wird den Bürgern leicht gemacht: Einfach bei der örtlichen Behörde auf Antrag neu ausstellen lassen.

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Fristenplan: Wer muss wann seinen Führerschein umtauschen?

Der Fristenplan sieht zwei Tabellen vor, nach denen sich die Führerscheinbesitzer richten können. Die erste Tabelle schlüsselt alle Inhaber nach ihrem Geburtsjahr auf.

Wer seinen Führerschein ab dem 01.01.1999 ausgestellt bekommen hat, muss sich nach der zweiten Tabelle richten. Hier geht es um das Ausstellungsjahr des Führerscheins.

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Führerschein umtauschen: Was es sonst noch zu Wissen gilt

Zuständig für den Umtausch ist die Führerscheinbehörde des aktuellen Wohnortes. Sie benötigen neben dem aktuellen Führerschein noch ein weiteres Ausweisdokument. Sollte ihr Papier-Führerschein nicht von dem Amt Ihres aktuellen Wohnortes ausgegeben worden sein, benötigen Sie eine Karteikartenabschrift. Dieses Dokument erhalten Sie bei der Behörde, die Ihren Führerschein einst ausgestellt hat.

Die Kosten für den neuen Führerschein belaufen sich auf 25 Euro. Dieser ist dann auf 15 Jahre befristet und muss dann wieder neu ausgestellt werden. Der alte Führerschein darf übrigens behalten werden, wird aber durch die Behörde entwertet. Wer sich gegen den Umtausch sträubt, geht das Risiko eines Verwarnungsgeldes ein. Das kostet Sie aktuell 10 Euro. (swa)

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