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Studie: Marke Ferrari hat extrem an Popularität verloren – liegt’s am fehlenden SUV?

Das Ferrari-Logo
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Laut einer Studie ist das Google-Suchvolumen nach der Marke Ferrari deutlich gesunken.

Laut einer Studie war die Marke Ferrari im Jahr 2010 noch deutlich gefragter als 2020. Liegt’s möglicherweise am fehlenden SUV im Portfolio?

Maranello – Wenn der Begriff Supersportwagen fällt, dann wird zumeist im selben Atemzug auch Ferrari genannt. Die Sportwagenschmiede mit Sitz im italienischen Maranello entwickelte und produzierte unter anderem automobile Legenden wie den Testarossa, den F40, den F50, den Enzo und den LaFerrari. Teils waren die streng limitierten Boliden gar nicht erst öffentlich erhältlich, sondern wurden nur ausgewählten Kunden zum Kauf angeboten – schließlich sind Ferrari zumeist auch eine Geldanlage. Doch ist die italienische Marke noch so begehrt wie vor zehn Jahren? Eine Studie des britischen Vergleichsportals „Compare the market“ lässt daran zweifeln, wie 24auto.de berichtet.

Bei einer Auswertung hat das Portal sich mithilfe von „Google Trends“ die Daten zum Suchvolumen der Jahre 2010 und 2020 herausgesucht, miteinander verglichen und daraus die Veränderung der Popularität von Automarken berechnet. Zu den großen Verlierern in dem Jahrzehnt zählt demnach Ferrari: Die italienische Marke büßte der Studie zufolge mehr als 35 Prozent an Suchvolumen ein. Allerdings ist laut der Erhebung auch das Suchvolumen für den Begriff „Sportwagen“ um knapp 23 Prozent deutlich gesunken. Wenig überraschend stieg dagegen der Suchbegriff „SUV“ im 10-Jahres-Vergleich um 144 Prozent an. Möglicherweise hat es ja damit zu tun. Bekanntermaßen hat Ferrari aktuell noch kein SUV im Angebot. Doch spätestens 2022 soll sich das ändern: Dann soll das Ferrari-SUV Purosangue (dt.: „Vollblut“) auf den Markt kommen. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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