Premiere im EQS

Mercedes-„MBUX Hyperscreen“: Was in Wahrheit hinter dem neuen Riesen-Bildschirm steckt

Der von Mercedes vorgestellte Hyperscreen
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Der „Hyperscreen“ wird seine Premiere im Elektro-Flaggschiff Mercedes EQS feiern.

Für sein E-Auto-Flaggschiff EQS hat Mercedes nun ein Art Riesen-Display präsentiert – allerdings haben die Stuttgarter Designer beim „MBUX Hyperscreen“ vor allem geschickt getrickst.

Stuttgart – Das Model S von Tesla ist nicht allein des Antriebs wegen ein Erfolg geworden. Eine nicht zu vernachlässigende Anziehungskraft hatte auch immer der riesige Touchscreen in der Mittelkonsole des US-Elektropioniers. Mercedes-Benz macht das Display bei seinem neuen E-Auto-Flaggschiff EQS noch eine Nummer größer: Der nun vor der Premiere des Fahrzeugs vorgestellte „MBUX Hyperscreen“ deckt das komplette Armaturenbrett von einer Fahrzeugseite zur anderen ab. Doch es hat einen Grund, warum Mercedes nicht von Riesen-Display, sondern von „Bildschirmeinheit“ spricht, wie 24auto.de berichtet.

Der Name „Hyperscreen“ suggeriert ein großes, durchgängiges Display – was aber nicht der Fall ist. Genau genommen handelt es sich um drei einzelne Bildschirme, die sich unter einer gemeinsamen Glasplatte befinden, in die zudem noch zwei massive Lüftungsdüsen eingelassen sind. Der Hersteller formuliert es so: „Mehrere Displays gehen scheinbar nahtlos ineinander über und ergeben ein beeindruckendes, gewölbtes Bildschirmband.“ Letztlich sind es eben doch nur drei Einzelbildschirme, die schick und geschickt so verpackt wurden, das eine gemeinsame Fläche entsteht. Dennoch dürfte wohl kaum ein Auto in der nächsten Zeit so viel Display bieten wie der Mercedes EQS, der noch in der ersten Jahreshälfte 2021 vorgestellt werden soll. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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