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Autobranche hält an IAA-Planung für September in München fest – trotz Wiesn-Absage

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Elektromobilität
Ein Auto mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Auch um diese Technik soll es bei der IAA gehen, die in diesem Jahr erstmals in München stattfindet. (Archivbild) © Christoph Soeder/dpa

Ungeachtet der Oktoberfest-Absage soll die IAA Mobility in München wie geplant im September stattfinden. Auch namhafte Autohersteller haben sich geäußert.

Die Wiesn kann wegen der Corona-Pandemie zwar auch in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Derweil laufen die Vorbereitungen für die IAA auf Hochtouren. Dort hält man an dem Datum für die Messe im September fest: Ungeachtet der Absage des Oktoberfests soll die Internationale Automobilausstellung IAA im September in München wie geplant stattfinden, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa, Stand: 4. Mai 2021) berichtet. Ein Volksfest mit Millionen Besuchern in Bierzelten sei etwas anderes als eine Messe mit Hygienekonzept, sagte ein Sprecher der Messe München laut dpa. „Wir gehen fest davon aus, dass die IAA Mobility stattfindet.“ Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) betonte, wie dpa weiter schreibt, an den Plänen habe sich nichts geändert.

IAA Mobility 2021 im September in München – auch Außenaktionen geplant

Wie dpa schreibt, peilen einige Autohersteller allerdings einen schlankeren Messeauftritt an. Ein Grund dafür ist, wie es in dem Bericht weiter heißt, das neue IAA-Konzept mit weniger Ausstellungsfläche in den Hallen und mehr Außenaktionen rund um die Mobilität in der ganzen Stadt*.

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VW, Audi und Porsche

So prüft dem dpa-Bericht zufolge der Volkswagen-Konzern, ob er sein komplettes Pkw-Angebot möglicherweise nur bei einzelnen Veranstaltungen wie dem traditionellen Konzernvorabend zur Eröffnung der IAA zeigt. Im Kernprogramm der Messe selbst dürften nur die drei großen Marken VW, Audi und Porsche enthalten sein, hieß es dpa zufolge am Dienstag in Wolfsburg. Außerdem soll es dem Bericht zufolge eine eigene Präsenz der Software-Tochter Cariad geben. Zum größten europäischen Autokonzern gehören auch Seat und Skoda sowie die Luxusmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini. Zuvor hatte das Handelsblatt darüber berichtet.

Daimler

Eine Daimler-Sprecherin sagte dem dpa-Bericht zufolge, dass sich der Stuttgarter Konzern im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten in den Messehallen etwas abgespeckter präsentieren werde. Das liege schon am neuen IAA-Konzept, wonach die Ausstellungsfläche für Marken und Produktpräsentationen ohnehin verkleinert werden soll. Abseits der Messehallen sind dafür neue Veranstaltungsformate geplant. Daimler sei momentan dabei, hierfür ein Konzept zu erarbeiten.

BMW

BMW betonte dem Bericht zufolge den Wert der IAA „insbesondere angesichts der neuen, innovativen Ausrichtung als zukunftsgerichteter Mobilitätsplattform und Dialogforum. Entsprechend setzen wir uns unverändert für eine Durchführung der Messe ein, denn wir sind überzeugt davon, dass eine solche Durchführung machbar und vertretbar ist.“

Die IAA Mobility soll vom 7. bis 12. September in München stattfinden.

(ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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