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Ihrem Rücken zuliebe: Investieren Sie in gute Autositze

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Wer längere Autofahrten unternimmt, sollte auf den richtigen Autositz achten und ihn entsprechend einstellen.
Wer längere Autofahrten unternimmt, sollte auf den richtigen Autositz achten und ihn entsprechend einstellen. © pixabay / bobtheskater

Langes Autofahren geht auf den Rücken. Das Problem: Autositze sind nicht für lange Fahrten ausgelegt. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Sitz trotzdem bequem einstellen.

Jeder dritte Autofahrer sitzt an einem normalen Werktag mehr als eine Stunde hinterm Steuer. Das hat einer Studie des Versicherers CosmosDirekt ergeben. Und was spüren die meisten dann beim Aussteigen? Ihren Rücken!

Verspannungen halten sich, im Lendenwirbelbereich zieht es unangenehm und man fühlt sich seltsam „gestaucht“. Der Grund sind Autositze, die für langes Sitzen eigentlich gar nicht ausgelegt sind.

In den letzten Jahren reagieren zunehmend Autohersteller mit der Entwicklung ergonomischer Sitze auf die Problematik. Kunden haben inzwischen oft die Möglichkeit, einen rückengerechten Autositz meist gegen Aufpreis zu ordern. Wer hier sicher gehen will, achtet am besten auf das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.

Dies Mindestanforderungen sollte der ideale Autositz erfüllen

Ehe der Verein, dem unter anderem Spezialisten wie Orthopäden und Physiotherapeuten angehören, seine begehrte Prüfmarke vergibt, prüft ein medizinisches Expertengremium den Sitz auf Herz und Nieren. Und das sind die Mindestanforderungen:

Ein idealer Sitz muss in seiner Grundstruktur fest sein und die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen, so die Experten. Rückenlehne, Sitzfläche und Kopfstütze müssen eine ausreichende Größe aufweisen. Vor allem die Kopfstütze muss sich optimal auf den jeweiligen Fahrer einstellen lassen – ist eine Kopfstütze zum Beispiel falsch justiert, kann ein Heckaufprall schwerste Kopf- und Halswirbelverletzungen verursachen.

Lesen Sie hier, was das "E" auf Kennzeichen bedeutet.

Check-Liste für den perfekten Autositz

Aber die Check-Liste der Rückenspezialisten ist noch länger: Der Sitz selbst muss sich in Höhe, Neigung und Längseinstellung an den Fahrer anpassen lassen, die Sitzfläche zusätzlich in ihrer Tiefe. Pflicht ist zudem die sogenannte Vier-Wege-Lordosenstütze. Als Lordose bezeichnen Mediziner die natürliche Krümmung der menschlichen Wirbelsäule.

Für die Entwickler von Sitzen ist speziell die Lordose der Lendenwirbelsäule relevant. Sie ist bauchwärts gebogen und wird dort von Muskeln gehalten. Sind diese ermüdet oder schlaff, wölbt sich die Lendenwirbelsäule allmählich in die andere Richtung.

Die im Sitz integrierte Vier-Wege-Lordosenstütze soll das durch Stabilisierung des unteren Rückens verhindern. Nicht zuletzt zeichnet einen geprüften Sitz aus, dass man in ihm sitzend auch sämtliche Bedienelemente im Cockpit prima erreichen kann.

Neben der Pflicht bedeuten Ausstattungsmerkmale wie ein Klimapaket mit Sitzheizung und Ventilationsfunktion, ein verstellbarer Lehnenkopf, einstellbare Seitenwangen an Rückenlehne und Sitzfläche, ein Sitzdynamiksystem, eine Massagefunktion und eine Komfortkopfstütze die Kür für Autositze.

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Auf die richtige Einstellung kommt es an

Und noch etwas: Ein ergonomischer Autositz ist zwar die Grundvoraussetzung, bietet alleine jedoch noch keine Garantie für rückengerechtes Autofahren, betonen die Experten. Entscheidend ist die Einstellung der Sitze auf die individuellen Bedürfnisse der Autoinsassen, die sich in Größe, Gewicht und Gesundheitszustand stark unterscheiden können. Erst dann sitzt es sich so bequem und geborgen wie in Abrahams Schoß.

So stellen Sie Ihren Autositz richtig ein

Erfahren Sie hier, wie Sie einen Ersatzführerschein beantragen.

KB/RL (MID)

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