Jetzt kommt der Countryman

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Einsteigen leicht gemacht: Als erste Mini wartet der Countryman mit fünf Türen auf.

Noch während die Design- Studie des neuen SUV von Mini auf der Auto Show in Detroit steht, zieht die BMW-Tochter das Tuch von der Serienversion und zeigt erste Bilder.

Der Mini Countryman ergänzt im Spätsommer die Palette der Kleinwagenmarke und setzt dabei auf Offroad-Optik und einen optionalen Allradantrieb. Premiere feiert der Neue auf dem Genfer Automobilsalon (4. - 14. März).

Nix mit zweigeteilt: Anders als der Clubman hat der Countryman eine konventionelle Heckklappe.

Als erster Mini verfügt der Neue über fünf Türen. Dafür wurde gegenüber den anderen Familienmitgliedern der Radstand vergrößert, so dass das SUV mit knapp 4,10 Metern auch der bislang längste Mini ist. Der Fond ist serienmäßig für zwei Passagiere ausgelegt, gegen Aufpreis gibt es eine längs verschiebbare Dreier- Sitzbank. Der Gepäckraum liegt hinter einer nach oben öffnenden Klappe und bietet bei voller Bestuhlung Platz für 350 Liter, mit umgelegter Rücksitzlehnen sind es 1170 Liter.

Endlich mehr Platz: Das Gepäckraumvolumen liegt schon auf Kompaktklassen- Niveau.

Beim Design setzt auch das vierte Mitglied der Modellfamilie auf den bewährten Retro-Stil mit Kulleraugen, steiler Frontscheibe und knackigen Proportionen. Hinzu kommen Design-Elemente im Offroad-Stil wie ein etwas bulligerer Kühlergrill und eine höher gelegte Karosserie, die auch eine SUV-typisch erhabenen Sitzposition zur Folge hat.

Wichtigste Neuerung im Innenraum ist das sogenannte Centre Rail. Diese Konstruktion ersetzt die konventionelle Mittelkonsole: Sie läuft zwischen den Vordersitzen nach hinten und bietet die Möglichkeit, Ablagen und Befestigungselemente für Zubehör wie MP3-Player oder Mobiltelefone individuell zu konfigurieren.

Kleiner Gag: Die Schiene zwischen den Sitzen lässt sich individuell mit Ablagen bestücken.

Ebenfalls neu für die BMWTochter ist der permanente Allradantrieb. Den gibt es aber nur gegen Aufpreis; serienmäßig ist auch der Countryman ein Fronttriebler. Die optional erhältliche Technik verteilt mittels eines elektrohydraulischen Mitteldifferenzials die Kraft stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Im normalen Fahrbetrieb liegt die Verteilung bei 50 Prozent zu 50 Prozent. Ebenfalls gegen Aufpreis gibt es eine Sperre für das Vorderachsdifferenzial.

Wie gehabt: Die Innenraumgestaltung unterscheidet sich nicht prinzipiell von der in Limousine und Cabrio.

Die Motorenpalette besteht zum Marktstart aus den bekannten drei Benzinern sowie zwei Dieselmotoren. Sie decken ein Leistungsband von 90 bis 184 PS ab. Der sparsamste Countryman verbraucht 4,3 Liter Diesel (CO2-Ausstoß: 113 g/km), der schnellste erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Wie bei den anderen Modellversionen gibt es je nach Modell serienmäßige Spritspartechniken wie die Bremsenergierückgewinnung und das Start-Stopp- System. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 25 000 Euro starten.

osw.

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