Böse Buchstaben

Kennzeichen: Diese Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen sind fast überall verboten

Kfz-Kennzeichen GA-GA
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Witzig oder nicht? Manche Kennzeichen sind Geschmackssache, andere gehen gar nicht. (Symbolbild)

Viele Autofahrer nutzen das Nummernschild für mehr oder weniger witzige Kurz-Botschaften. Manche sind allerdings tabu – aus gutem Grund.

München – Mit ihren Nummernschildern können Autofahrer lustige Botschaften verbreiten: Mannheimer lieben ihre MA-MA, Stuttgarter ihre EX – sofern es sich um die beiden Buchstaben hinter den Plaketten handelt. Und Starnberger sind am liebsten als STA-R unterwegs. Möglich macht das Vorzeigen solcher Botschaften das sogenannte Wunschkennzeichen, das gegen Aufpreis die Wahl von ein oder zwei Buchstaben sowie maximal vier Ziffern hinter der Ortskennung.

Manche Kombinationen werden aber immer noch nicht ausgegeben – und das zu Recht. Jene nämlich, bei denen es nicht um Scherze geht, sondern um Verherrlichung von Extremismus oder Gewalt. Für manche Zeitgenossen mit Führer-Schein am liebsten gleich zusammen: Gerade Kombinationen, die auf das Dritte Reich und dessen Anführer verweisen, würden einen im öffentlichen Straßenverkehr sonst regelmäßig belästigen.

Aber da sei Paragraf 8, Absatz 1 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung vor. Die empfiehlt Zulassungsstellen die Sperrung bestimmter Buchstaben-Kombinationen, die „gegen die guten Sitten verstoßen“, wie etwa KZ (Konzentrationslager), HJ (Hitlerjugend), NS (Nationalsozialismus), SA (die berüchtigte „Sturmabteilung“ der Nazis) oder SS („Schutzstaffel“). In der Regel halten sich die Ämter auch daran. Die komplette Geschichte zu verbotenen Autokennzeichen lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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