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Sportlich unterwegs mit dem Kia Ceed 1.5 T-GDI – zu diesem Preis

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Von: Harald Joisten

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Sportlich unterwegs mit dem Kia Ceed 1.5 T-GDI.
Sportlich unterwegs mit dem Kia Ceed 1.5 T-GDI. © Kia

Was kann der Kia Ceed? Wir haben den 160-PS-Benziner mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe in der GT-Line getestet.

Der Kia Ceed* läuft. Auch im Jahr 2020 war der Kompaktwagen Kias Bestseller in Deutschland – mit rund 25 000 abgesetzten Autos. Selbst einige Platzhirsche lässt er hinter sich. Im April diesen Jahres lag der fünftürige Südkoreaner in der hiesigen Zulassungsstatistik auf dem 33. Platz (1970 Zulassungen) – noch vor einem BMW 2er (1949), Audi Q3 (1887), BMW X3 (1801) und Mercedes B-Klasse (1774).

Kia Ceed 1.5 T-GDI. 160-PS-Benziner mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe im Test

Inzwischen ist das Modelljahr 2021 des Ceed auf dem Markt, und darunter die neue Mildhybrid-Motorvariante 1.5 T-GDI, der den 1.4 T-GDI mit 140 PS ablöst. Wir haben den 160-PS-Benziner mit Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe in der GT-Line getestet. Diese sportliche Version ist mit 28.490 Euro 900 Euro teuer als die „normale“ Variante. „GT“ soll auch optisch Rennsport-Feeling vermitteln und enthält unter anderem Alu-Einstiegsleisten, Aluminium-Sportpedale, eine dynamischere Frontstoßstange, Heckstoßstange mit Diffusor- und Doppelrohr-Optik, abgeflachtes Sportlenkrad und einen dunklen Fahrzeughimmel.

Die Federung ist entsprechend sportlicher ausgerichtet. Straßenunebenheiten kommen zwar mitunter zu den Insassen durch, aber der Komfort geht nicht verloren. Der 1,39-Tonner liegt straff in der Kurve. Die Lenkung ist leichtgängig, sehr angenehm zu bedienen, und dennoch recht direkt. Das Fahrgefühl ist insgesamt sehr gut, der Ceed ist leicht zu handhaben und liegt ruhig auf der Straße.

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In 8,6 Sekunden gelingt der Sprint auf 100 km/h

Akustisch ist der 1.5 T-GDI grundsätzlich ein zurückhaltender Geselle. Lediglich beim starken Beschleunigen ist der Turbomotor deutlicher zu hören, eher dünn klingend als grollend. Trotz seiner Laufruhe liegt das 1,5-Liter-Aggregat jederzeit gut am Gas, auch die Verzögerung bei der Automatik ist recht gering. In 8,6 Sekunden gelingt der Sprint auf 100 km/h, bei 210 km/h ist Schluss.

Turbo-Motor gelungener Mix zwischen Komfort und Sportlichkeit

Gemessen an der flotten Beschleunigung hält sich der Verbrauch in guten Grenzen. Bei zurückhaltender Fahrweise kamen wir mit knapp fünfeinhalb Litern aus, maximal waren rund acht Liter möglich. Im Schnitt kamen wir auf 6,2. Für eine kleine Spritersparnis, angeblich zwischen 0,1 und 0,3 Liter, sorgt auch das erstmals im Benziner verwendete 48-Volt-Mildhybrid-System. Während der Fahrt schaltet sich der Benziner mitunter automatisch aus, wird der Fuß vom Gas genommen. Dann rollt der Ceed lautlos weiter. Im Gegensatz zum Konzernbruder Hyundai i30 bietet Kia den Ceed 1.5 T-GDI auch ohne Elektrifizierung an.

Fazit: Der neue Turbo-Motor ist ein gelungener Mix zwischen Komfort und Sportlichkeit, dazu mit einem ordentlichen Spritverbrauch. Er passt zum Kia Ceed.

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Technische Daten Kia Ceed 1.5 T-GDI 48V 7DCT

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