Gerade mal 63 PS

Kleinstes Superauto der Welt kommt unter den Hammer

Kleinstes Superauto der Welt kommt unter den Hammer
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Das kleinste Superauto der Welt stammt von einer Tochtermarke von Mazda.

Der Autozam AZ-1 von Mazda gilt als kleinstes Superauto der Welt. In den USA wurde ein Exemplar nun bei einer Auktion versteigert.

  • Der Autozam AZ-1 wird als kleinstes Superauto der Welt bezeichnet.
  • Das Auto verfügt aber lediglich über 63 PS.
  • In den USA wurde ein Modell nun versteigert.

Beim Begriff "Supersportwagen" kommen einem Automarken* wie Lamborghini, Ferrari oder auch McLaren und Koenigsegg in den Sinn. Dabei handelt es sich in der Regel um sehr teure Modelle mit entsprechender Power unter der Motorhaube. Mit diesen Eigenschaften kann der Autozam AZ-1 nicht in Verbindung gebracht werden. Trotzdem gilt das gerade einmal 720 Kilogramm schwere Auto als das kleinste Supercar der Welt. In den USA im Staat Arizona wurde ein Exemplar nun versteigert.

Der Autozam AZ-1: Das kleinste Superauto der Welt

Der AZ-1 wurde ursprünglich von Suzuki entworfen, aber unter der Mazda-Tochtermarke Autozam verkauft. Das Modell verfügt über einen Drei-Zylinder-Motor mit Turbolader und sage und schreibe 63 PS. Dank der leichten Bauweise sollte der AZ-1 trotzdem recht schnell auf den Straßen unterwegs sein, richtig? Falsch - denn die Höchstgeschwindigkeit liegt bei gerade mal 140 km/h. Das Auffälligste an diesem Auto, abgesehen davon, dass es sehr klein ist (es ist sogar kleiner als ein Smart ForFour!), sind die Flügeltüren. Ansonsten gibt es nicht viel daran, was an ein Supercar erinnern könnte. Warum wird es also als kleinstes Supercar der Welt bezeichnet?

Autozam AZ-1:Der Sportwagen unter den "Kei-Cars"

Der Autozam AZ-1 kam erstmals 1992 auf den Markt. Grund für die kleine Bauweise ist, dass das Modell so noch zur Kategorie eines "Kei-Cars" zählt. In Japan sind das Kleinstwagen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen und dafür für den Fahrer deutlich günstiger und somit attraktiver sind. Besitzer eines "Kei-Cars" zahlen unter anderem geringere Steuern oder Parkgebühren und haben somit einige Vorteile.

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Der AZ-1 kam daher mit der Absicht auf den Markt, der Sportwagen unter den "Kei-Cars" zu sein. Es holt das meiste aus dem raus, was die Regularien eines "Kei-Cars" ermöglichen. Die Beschleunigung und das Handling vergleichen Fahrer eines AZ-1 daher gerne mit Go-Karts - wohl auch deswegen, weil man so nah an der Straße sitzt.

Der Flitzer wurde zwischen 1992 und 1995 insgesamt rund 4.500 mal verkauft und war also nicht sonderlich erfolgreich. Heutzutage dürften nicht mehr viele davon im Umlauf sein. Das Exemplar in Arizona wurde für 18.000 US-Dollar verkauft.

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ök

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