E-Autos

Keine Angst vor der Reichweite: Tipps fürs Fahren und Laden bei Kälte

+
Keine Angst vorm Winter: Mit unseren Tipps verliert die kalte Jahreszeit für E-Auto-Fahrer ihren Schrecken.

Im Winter können sich Fahrer von Elektroautos vor schlechten Witzen kaum retten. Doch sie können leicht mit einem Argument kontern.

Die Wintertauglichkeit der Stromer zeigt sich nicht zuletzt daran, dass in Norwegen inzwischen mehr Elektro- und Hybridautos zugelassen werden als solche mit Verbrennungsmotoren. Denn wer ein paar Tipps berücksichtigt, dem braucht vor der Fahrerei bei Eis und Schnee nicht bange sein.

Mit diesen Tipps kommt Ihr Elektroauto durch den Winter

Einfrieren: Die Batteriesysteme sind durch unterschiedliche Isoliersysteme geschützt.

Vorwärmen: Da Elektroautos über Nacht oft am Ladekabel hängen, sollten die Fahrzeuge zusätzlich vorgewärmt werden. Dadurch wird die Batterie während der Fahrt nicht unnötig belastet, zudem tut es auch den Akkus gut und Leistung sowie Brems- und Ladeverhalten sind sofort beim Start in optimalem Zustand.

Laden: Je wärmer der Akku ist, desto schneller und effektiver lädt er auf. Ein ausgekühltes E-Auto kann doppelt so lange am Stecker hängen wie im warmen Zustand. Sinnvoll ist es, in Frostnächten einen Ladetimer zu verwenden, der das Auto so auflädt, dass es beim Losfahren optimal gefüllte Akkus hat. Diese sind dann gleichauf der perfekten Betriebstemperatur.

Lesen Sie hier: Wasserstoffautos - Ist Elektro gar nicht die Zukunft?

Reichweite: Bei großer Kälte müssen Fahrer mit einem Verlust von bis zu 30 Prozent kalkulieren. Viele Hersteller haben ihre Autos mit verschiedenen Fahrmodi ausgestattet, mit denen die Einflüsse niedriger Temperaturen minimiert werden. Wer die Heizung um einige Grad reduziert und stattdessen die deutlich stromsparendere Sitz- und Lenkradheizung anstellt, spart Energie und hat es trotzdem warm. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz einer Wärmepumpe, die interne Wärme des Hochvoltspeichers dazu nutzt, den Innenraum zu temperieren. Bislang ist diese Ausstattung aber nur selten Serie.

Rekuperation: Bei kaltem Akku funktioniert die Energierückgewinnung beim Bremsen nicht so effizient wie bei einem vorklimatisierten. Am Fahrverhalten ändert sich jedoch grundlegend nichts, und wenn nach wenigen Kilometern die Batterie auf Betriebstemperatur ist, wird wieder richtig rekuperiert.

Diesel-Alternativen: Diese Vor- und Nachteile haben Elektro, Hybrid und Wasserstoff.

Claudius Lüder/dpa

Diese Elektroautos können Sie schon kaufen

Der Stadtflitzer Twizy ist 2,3 Meter lang und 1,2 Meter breit. Mit 18 PS erreicht der Elektrozweisitzer Tempo 80 und sprintet von 0 auf 45 km/h in 6,1 Sekunden. Der Twizy 45 mit 5 PS darf bereits ab 15 Jahren mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden. Reichweite: bis zu 120 Kilometer. Einstiegpreis ab 6.950 Euro.
Der Stadtflitzer Twizy ist 2,3 Meter lang und 1,2 Meter breit. Mit 18 PS erreicht der Elektrozweisitzer Tempo 80 und sprintet von 0 auf 45 km/h in 6,1 Sekunden. Der Twizy 45 mit 5 PS darf bereits ab 15 Jahren mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden. Reichweite: bis zu 120 Kilometer. Einstiegpreis ab 6.950 Euro. © Renault
Renault ZOE
Renault ZOE: Einstiegspreis von 21.500 Euro. Reichweite 240 Kilometer. © Renault
Renault Kangoo Maxi Z.E.: Der rein elektrisch betriebene Transporter ist 4,67 Meter lang.
Renault Kangoo Maxi Z.E.: Der rein elektrisch betriebene Transporter ist 4,67 Meter lang. Reichweite 170 Kilometer. Preis: ab 27.013 Euro. © Renault
Stadtlieferwagen Kangoo Z.E.
Stadtlieferwagen Kangoo Z.E.: Der rein elektrisch betriebene Transporter ist 4,28 Meter lang. Preis ab 24.157 Euro. © Renault
Tesla Model X P90D ist ab 131.300 Euro zu haben. 773 PS und eine Reichweite von 450 Kilometern.
Tesla Model X P90D ist ab 131.300 Euro zu haben. 773 PS und eine Reichweite von 450 Kilometern. © Tesla
Das Modell Tesla S schafft es je nach Batteriekapazität über 500 Kilometer Reichweite. Preis: ab 96.100 Euro.
Das Modell Tesla S schafft es je nach Batteriekapazität über 500 Kilometer Reichweite. Preis: ab 96.100 Euro. © Tesla
VW e-up.
Der VW e-up ist ab 26.900 Euro zu haben. Mit einem 44 PS Benzinmotor gibt es den Kleinen schon ab 9.975 Euro. © VW
VW e-Golf ist schon bei der Polizei im Einsatz.
VW e-Golf ist schon bei der Polizei im Einsatz. Preis: Mit 85 PS Antrieb ab 34.900 Euro. © VW
Der e-Smart ist seit 2007 zu haben. Seit 2012 ist die dritte Generation des Fortwo Electric Drive unterwegs. Preis ab cirka 23.680 Euro mit Batterie. © Smart
BMW i3: Der i3 der Münchner kostet in der Einstiegsvariante knapp 35.000 Euro.
BMW i3: Der i3 der Münchner kostet in der Einstiegsvariante knapp 35.000 Euro. © BMW
Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive
Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive. © Mercedes
Kia Soul EV.
Der Kia Soul EV kostet 30.790 Euro. © Auto-Medienportal.Net/Kia
Citroën C-Zero
Der Citroën C-Zero kostet ab 17.850 Euro.  Der Kleinwagen ist 3,48 Meter lang. Mit einem 49 kW (67 PS) Elektromotor beschleunigt in 15,9 Sekunden von Null auf Tempo 100 und fährt 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. © Citroën
Peugeot i0n
Peugeot i0n ist ab 17.850 Euro zu haben. DEr E-Motor leistet 67 PS auf die Batterie gibt es eine Garantie über acht Jahre bzw. 100.000 Kilometer. © Peugeot

Auch interessant

Meistgelesen

Elf Millionen Euro für ein Nummernschild - Mann lehnt irres Angebot ab
Elf Millionen Euro für ein Nummernschild - Mann lehnt irres Angebot ab
Autofahrer mit 140 km/h erwischt - und gibt Polizei dreiste Erklärung für seine Raserei
Autofahrer mit 140 km/h erwischt - und gibt Polizei dreiste Erklärung für seine Raserei
Opel-Fahrer scheitert an 25-Meter-Parklücke - und verursacht hohen Sachschaden
Opel-Fahrer scheitert an 25-Meter-Parklücke - und verursacht hohen Sachschaden
Das sind die schlechtesten Autofahrer
Das sind die schlechtesten Autofahrer

Kommentare