Studie

Für viele Deutsche ist ein eigenes Auto wichtiger als mehr Geld

+
Für viele Fahrer ist das Auto wichtiger als alles andere. (Symbolbild)

Vor die Wahl gestellt, entscheiden sich Deutsche immer noch für ihr geliebtes Gefährt. Aber als Statussymbol dient das Auto nicht mehr. Es hat jetzt eine neue Rolle.

Fahrradwege, Carsharing und Flugtaxis: Trotz neuer Transportmöglichkeiten wollen deutsche Autofahrer nicht von ihrem eigenen Wagen lassen. Stattdessen würden Sie lieber auf Beförderung und Gehaltserhöhung verzichten.

Auto wichtiger als Job

Das geht aus einer aktuellen Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von mobile.de hervor. Etwa 2.000 Teilnehmer zwischen 18 und 75 Jahren wurde dafür befragt.

Demnach können sich 82 Prozent der Befragten nicht vorstellen, ohne eigenes Auto zu leben. In den Großstädten ist der Wert etwas geringer. Dort ist das eigene Auto für 72 Prozent wichtig. In ländlichen Regionen ist die Liebe zum eigenen fahrbaren Untersatz deutlich größer (89 Prozent).

Lesen Sie hier, wofür das "E" auf Kennzeichen steht.

Unabhängigkeit statt Statussymbol

Statussymbol sei das Auto nicht mehr, Malte Krüger, Geschäftsführer von mobile.de. Die Rolle habe sich geändert. Für viele sei das Auto ein Alltagshelfer, der Menschen ermöglicht, Job, Familie und Privatleben zu vereinbaren.

So denkt die Mehrheit beim eigenen Auto an Flexibilität (87 Prozent) und Unabhängigkeit (84 Prozent). Für 27 Prozent bedeutet ein eigenes Fahrzeug Spaß und für 15 Prozent Entspannung. Nur noch sieben Prozent der Befragten sehen es als Statussymbol.

Lieber Fernweh als Autoentzug

Ein eigenes Auto oder eine Auszeit im Hotel? Vor die Wahl gestellt, würden 71 Prozent einen eigenen Wagen einer Urlaubsreise vorziehen. Auch der Fernseher kann mit dem Auto nicht mithalten. Zwei von drei Befragten (62 Prozent) finden es wichtiger als ihren Flimmerkasten. Und jeder Zweite (54 Prozent) würde lieber auf Beförderung und Gehaltserhöhung verzichten als auf einen eigenen Wagen.

Erfahren Sie hier, was grüne Kennzeichen bedeuten und welchen Vorteil sie haben.

Elektrisch ins neue Jahrzehnt?

81 Prozent der Befragten würden gerne auch im nächsten Jahrzehnt mit den eigenen vier Rädern unterwegs sein. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) denkt dabei an einen Elektroantrieb, 25 Prozent würden gerne mit Hybrid- und 20 Prozent mit Benzinmotor durchstarten. Kein Wunder. Laut der Forsa-Umfrage genießt der Umweltschutz einen sehr hohen Stellenwert: 78 Prozent der Befragten ist eine niedrige Umweltbelastung wichtig bis sehr wichtig.

Auch interessant: Das bedeuten die Zahlencodes auf Diplomatenkennzeichen wirklich.

anb

Das sind die gefährlichsten Straßen der Welt

Trollstigen, Norwegen: Der Name der Straße bedeutet "Leiter der Trolle" und ist bei Touristen äußerst beliebt. Die Strecke besteht aus elf Haarnadelkurven und bis zur Passhöhe hat die Straße eine Steigung von rund zwölf Prozent. Dabei geht es rund 400 Meter bis auf eine Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Teil der Trollstigen führt über einen Wasserfall. Befahren werden kann die Straße nur im Sommer von Mitte Mai bis Ende September.
Trollstigen, Norwegen: Der Name der Straße bedeutet "Leiter der Trolle" und ist bei Touristen äußerst beliebt. Die Strecke besteht aus elf Haarnadelkurven und bis zur Passhöhe hat die Straße eine Steigung von rund zwölf Prozent. Dabei geht es rund 400 Meter bis auf eine Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Teil der Trollstigen führt über einen Wasserfall. Befahren werden kann die Straße nur im Sommer von Mitte Mai bis Ende September.  © Pixabay / ThoKi2025
Dalton Highway, Alaska: 666 Kilometer führt der Dalton Highway durch die Leeren von Alaska. Die ungeteerte Straße ist vor allem wegen der strengen Winter in einem schlechten Zustand. Die Straße führt von Fairbanks in Zentralalaska nach Deadhorse Nahe dem Polarkreis.
Dalton Highway, Alaska: 666 Kilometer führt der Dalton Highway durch die Leeren von Alaska. Die ungeteerte Straße ist vor allem wegen der strengen Winter in einem schlechten Zustand. Die Straße führt von Fairbanks in Zentralalaska nach Deadhorse Nahe dem Polarkreis.  © picture alliance / dpa / Chris Melzer
Transfogarascher Hochstraße, Rumänien: Die Straße liegt mitten in den Karpaten und bietet zahlreiche Kurven, die zum Teil über Viadukte führen, sowie Tunnel. Die anstrengende Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße lohnt sich aber. Denn Aussicht ist atemberaubend.
Transfogarascher Hochstraße, Rumänien: Die Straße liegt mitten in den Karpaten und bietet zahlreiche Kurven, die zum Teil über Viadukte führen, sowie Tunnel. Die anstrengende Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße lohnt sich aber. Denn Aussicht ist atemberaubend.  © Pixabay / Walle1886
Gotthardpass, Schweiz: Bereits im Mittelalter war der Gotthardpass eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Wie damals ist der Pass heute einer der anspruchsvollsten der Schweizer Alpen. Der 64 Kilometer lange Weg schlängelt sich von einer Seite zur anderen und belohnt Autofahrer mit beeindruckender landschaftlicher Schönheit.
Gotthardpass, Schweiz: Bereits im Mittelalter war der Gotthardpass eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Wie damals ist der Pass heute einer der anspruchsvollsten der Schweizer Alpen. Der 64 Kilometer lange Weg schlängelt sich von einer Seite zur anderen und belohnt Autofahrer mit beeindruckender landschaftlicher Schönheit.  © picture-alliance/ dpa / Alessandro Della Bella
Yungas-Straße, Bolivien: Von La Paz führt die 80 Kilometer lange Yungas-Straße nach Caranavi. Bis 2007 galt sie als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinnamen "Todesstraße". Mittlerweile führt eine neue, sichere Straßen in den Norden Boliviens. Die alte Yungas-Straße wird nicht mehr so stark befahren und wird mittlerweile hauptsächlich von Mountainbikern genutzt.
Yungas-Straße, Bolivien: Von La Paz führt die 80 Kilometer lange Yungas-Straße nach Caranavi. Bis 2007 galt sie als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinnamen "Todesstraße". Mittlerweile führt eine neue, sichere Straßen in den Norden Boliviens. Die alte Yungas-Straße wird nicht mehr so stark befahren und wird mittlerweile hauptsächlich von Mountainbikern genutzt.  © Pixabay / jimcintosh
Atlantikstraße, Norwegen: Die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund zählt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts. Eigentilch sollte es eine Eisenbahnstrecke werden, aber nun dürfen Autos die rund acht Kilometer lange Strecke befahren. Sie besteht aus acht Brücken und führt über zahlreiche Inseln im Atlantik.
Atlantikstraße, Norwegen: Die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund zählt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts. Eigentilch sollte es eine Eisenbahnstrecke werden, aber nun dürfen Autos die rund acht Kilometer lange Strecke befahren. Sie besteht aus acht Brücken und führt über zahlreiche Inseln im Atlantik.  © Pixabay / prima4you
Col de la Bonette, Frankreich: Auf 2.000 Metern Höhe in den französischen Alpen führt der Pass "Col de la Bonette". Die Straße bietet steile und unvorhersehbare Kurven. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten den Pass besser meiden. Bereits vier Mal war die Straße auch Teil der Tour de France; zuletzt 2008.
Col de la Bonette, Frankreich: Auf 2.000 Metern Höhe in den französischen Alpen führt der Pass "Col de la Bonette". Die Straße bietet steile und unvorhersehbare Kurven. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten den Pass besser meiden. Bereits vier Mal war die Straße auch Teil der Tour de France; zuletzt 2008.  © Pixabay / hpgruesen
Kolyma, Russland: Die Einheimischen nennen die Straße auch "Straße der Knochen" oder "Straße des Todes", da beim Bau Gulag-Häftlinge ihr Leben verloren. Eigentlich ist Die Kolyma-Straße nach einem benachbarten Fluss benannt. Insgesamt 1826 Kilometer schlängelt sich die Straße durch den Nordosten Russlands.
Kolyma, Russland: Die Einheimischen nennen die Straße auch "Straße der Knochen" oder "Straße des Todes", da beim Bau Gulag-Häftlinge ihr Leben verloren. Eigentlich ist Die Kolyma-Straße nach einem benachbarten Fluss benannt. Insgesamt 1826 Kilometer schlängelt sich die Straße durch den Nordosten Russlands.  © Pixabay / Venzel
Khardung La, Indien: Der Gebirgspass gehört mit seinen etwa 5350 Metern zu den höchsten der Welt. Aufgrund von Grenzkonflikten zwischen Indien, Pakistan und China ist die Straße vor allem Militärfahrzeugen vorbehalten, kann aber auch von Privatpersonen befahren werden. Dabei werden sie aber an Kontrollpunkten der Armee überprüft. Auch im Sommer ist Khardung La wegen Schnee nur schwer passierbar.
Khardung La, Indien: Der Gebirgspass gehört mit seinen etwa 5350 Metern zu den höchsten der Welt. Aufgrund von Grenzkonflikten zwischen Indien, Pakistan und China ist die Straße vor allem Militärfahrzeugen vorbehalten, kann aber auch von Privatpersonen befahren werden. Dabei werden sie aber an Kontrollpunkten der Armee überprüft. Auch im Sommer ist Khardung La wegen Schnee nur schwer passierbar.  © Pixabay / wreindl

Auch interessant

Meistgelesen

Rätselhaftes Panzer-Verkehrsschild vor Brücken: Das bedeutet es wirklich
Rätselhaftes Panzer-Verkehrsschild vor Brücken: Das bedeutet es wirklich
Diese Bedeutung hat das Y-Kennzeichen auf Bundeswehr-Fahrzeugen tatsächlich
Diese Bedeutung hat das Y-Kennzeichen auf Bundeswehr-Fahrzeugen tatsächlich
Vorsicht: Millionen Führerscheine bald ungültig - darauf müssen Sie achten
Vorsicht: Millionen Führerscheine bald ungültig - darauf müssen Sie achten
Das bedeuten die Zahlencodes auf Diplomatenkennzeichen wirklich
Das bedeuten die Zahlencodes auf Diplomatenkennzeichen wirklich

Kommentare