Es kann lebensgefährlich werden: Diese Angewohnheit sollten Auto-Beifahrer unbedingt ablegen

ADAC Crashtest Dummy Resultat Beifahrer Beine auf Amaturenbrett
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Lehne nach hinten und die Beine des Dummys auf dem Armaturenbrett: Der Crash zeigt, dass der Airbag die Insassen so nicht schützt, sondern sogar das Verletzungsrisiko erhöht.

Auf langen Urlaubsfahrten mit dem Auto braucht es viel Sitzfleisch. Gerne wird dies im Sommer von Beifahrern mit dem Ablegen der Beine auf dem Armaturenbrett entlastet. Das ist legal, erhöht aber das Verletzungsrisiko.

  • In der Sommer- und Urlaubszeit nehmen es viele Autofahrer mit Fragen der Sicherheit nicht ganz genau.
  • Doch manches lässige Verhalten kann böse enden.
  • Welche Angewohnheiten Sie während der Fahrt im Auto unbedingt ablegen sollten.

Um lange Fahrten im Auto* etwas annehmen zu gestalten, suchen sich Beifahrer gerne angenehmere Sitz-Positionen. Dabei legen sie etwa die Beine auf dem Armaturenbrett ab. Doch wie der ADAC in einem Crashtest-Versuch nachgewiesen hat, setzt man sich so bereits bei moderatem Tempo einem schweren bis tödlichen Verletzungsrisiko aus. 

ADAC-Crashtest zeigt: Beine auf dem Armaturenbrett kann lebensgefährlich enden

In dem Crashversuch wurde ein Dummy auf dem Beifahrersitz mit nach hinten geneigter Lehne mit den Beinen auf dem Armaturenbrett positioniert. Bei 64 km/h Aufprallgeschwindigkeit erhöht der Airbag in diesem Aufbau das Verletzungsrisiko. Wie sich beim Aufprall zeigte, drohen für den Beifahrer in dieser Sitzhaltung schwere bis tödliche Verletzungen an Kopf, Wirbelsäule und Beinen. Die entsprechende Empfehlung lautet also: Die Füße stets am Boden lassen.

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Dieses Verhalten sollte man im Auto ebenfalls ablegen

Ebenfalls ein typisches Sommerphänomen ist das Tragen von Flip-Flops am Steuer oder gar barfüßiges Fahren. Wie das Ablegen der Beine auf dem Armaturenbrett ist auch dieses Verhalten nicht verboten, doch erst mit richtigem Schuhwerk kann man bei einer Notbremsung spontan maximale Kraft auf das Bremspedal zu bringen. Kommt es zu einem Unfall, droht einem Fahrer mit Flip-Flops zwar kein Bußgeld, doch möglicherweise wertet eine Kfz-Versicherung dies als fahrlässig und verweigert deshalb die Leistung teilweise oder ganz.

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Eine weitere Sommer-Unsitte ist sogar illegal: Wer nämlich sein Schlauchboot spontan zum nahegelegenen See fahren will, muss dieses selbst auf einer sehr kurzen Strecke vorschriftsmäßig sichern. Es reicht nicht, es provisorisch auf dem Dach anzubinden oder dort vom Beifahrer festhalten zu lassen. Vor dem Verrutschen oder dem Runterfallen muss Ladung mit Spanngurten am Dachträger oder im Innenraum gesichert werden. Ist das nicht der Fall, drohen 35 Euro Verwarnungsgeld oder bei Gefährdung 60 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. (Mario Hommen/SP-X) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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