„Zwei Strafzettel dran und fertig“

Steht hier der schlechteste Parker Oberbayerns - oder gar Deutschlands?

Klar, Einparken ist oft nicht so leicht - wenn die Lücke eng ist oder die Verkehrssituation knifflig. Und wenn nicht? Wir präsentieren: den vielleicht schlechtesten Parker Deutschlands.

Olching - Als Autofahrer kommt man oft an geparkten Autos vorbei und denkt sich: Wie steht der denn? Manchmal finden sich auch plausible Gründe, etwa ein schlecht platzierter Nebenmann oder eine besonders enge Lücke. Doch hier fällt es - bei aller Liebe - höchst schwer, eine Erklärung zu finden:

Fast akkurat steht der weiße VW in der Mitte zweier Parkplätze. Nicht nur so ein bisschen schlecht, sondern konsequent und kolossal mittig. Entdeckt hat das Tom Eldersch, Reporter des Fürstenfeldbrucker Tagblatts* auf einem Lidl-Parkplatz, im neuen Gewerbegebiet von Olching (Kreis Fürstenfeldbruck, Oberbayern). 

Das entsprechende Facebook-Posting ließ viele staunen - und entfachte eine Diskussion. „Zwei Strafzettel dran und fertig“, witzelt ein Nutzer. „ Sollte Minimum 35 Euro kosten, so asozial zu parken“, grantelt ein weiterer.

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Nicht nur Userin Sigrid schwört auf Sicherheitsabstand: „Wer sein Auto liebt, der parkt so! Dann hat man danach keine Beulen in der Tür.“ Die Eltern-Theorie gibt es auch noch: „Wenn da Kinder im Spiel sind, ist das logisch, hast Du schon mal bei normalen Parkplätzen die Kinderschale rausgeholt oder Kinder machen die Tür auf. Zum Glück verstehen die kinderlosen Leute, Handwerker und Egoisten den Sinn der Eltern-Kind-Parkplätze.“

User zerbrechen sich den Kopf über die Ursache

Und noch weitere wollen nicht endgültig urteilen, ohne die Gesamtsituation zu kennen: „Über so was macht man sich nicht lustig. Kann auch sein, dass andere so blöd geparkt haben und der dann sich daneben gestellt hat. Als die anderen weggefahren sind, sah es dann so aus ... Ist mir auch schon passiert“, so ein Nutzer. Kann nicht sein, belehrt ihn ein anderer: „Auf anderen Parkplätzen mitten in der Fläche gebe ich dir recht, aber bei dem nicht, da er rechts direkt am Gebäude ist. Der Parkplatz muss frei gewesen sein. Bei dem linken könnte deine Theorie sogar sein aber dann stellt man sich trotzdem nicht so auf zwei Parkplätze.“ Und dann wäre dann ja noch diese Theorie: „Und wenn rechts ein Motorrad stand?“

Wir ergänzen die Hypothese: Vielleicht gab‘s ja bei dem Supermarkt irgendwas Tolles im Angebot - und die oder der Autofahrer/in wollte keine Zeit verlieren? Jedenfalls: alles nicht so wild. Und maximal ein Schmunzler zwischendurch als ein echter Aufreger. Zumal Supermarkt-Parkplätze ja meist ziemlich vielen Fahrzeugen Raum bieten.

Vielleicht ist es ja doch nicht der schlechteste Parker weit und breit - denn vor einigen Jahren hat es laut tz.de* ein Fußball-Profi aus München mal geschafft, bis zu DREI Parkplätze auf einmal zu blockieren.

*Fürstenfeldbrucker Tagblatt und tz.de gehören zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Tom Eldersch

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