Lightyear One

Dieses Luxus-Elektroauto lädt sich während der Fahrt selbst auf

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Der Lightyear One schafft dank Solarenergie eine Reichweite von 800 Kilometern.

Es sieht nicht nur nach Luxus aus, sondern klingt auch so: Das Elektroauto Lightyear One lädt sich bei der Fahrt selbst auf. Allerdings hat das Ganze auch seinen Haken.

In diesem Sommer will ein niederländisches Jungunternehmen den Lightyear One präsentieren. Nach Angaben des Unternehmens soll das Luxus-Elektroauto eine Reichweite von satten 800 Kilometern haben.

Lightyear One trumpft dankt Solarzellen bei Reichweite auf

Wie diese enorme Reichweite bei einem Elektroauto zustande kommt? Laut Hersteller verschafft die Bordbatterie bei einer Kapazität von 60 Kilowattstunden dem Lightyear One eine Reichweite von 580 Kilometern. Diese stockt sich durch Solarzellen auf dem Dach auf - zusätzliche 220 Kilometer Reichweite sind bei Sonnenschein also drin.

Mit einem Verbrauch von 10,3 Kilowattstunden pro 100 Kilometern ist der Lightyear One zudem um einiges effizienter als die Konkurrenz um Tesla & Co. Lex Hoefsloot, Chef des Unternehmens Lightyear, rechnet laut dem Online-Portal Golem vor, wo sich die Unterschiede zeigen: So benötigt der Lightyear One in den Niederlanden bei einer Jahresfahrleistung von 20.000 Kilometern nur 25 Batterie-Vollladungen. Ein Tesla Model S hingegen 54 für die gleiche Leistung. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass der Lightyear One an sonnigeren Standorten, wie in Lissabon etwa, nur 15 Aufladungen im Jahr bräuchte.

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Lightyear One: Luxus-Elektroauto hat seinen Preis

Allerdings stellt sich der Lightyear One als teurer Spaß heraus: Netto kostet das Ganze 119.000 Euro. Plus Steuern wären es in Deutschland rund 140.000 Euro. Schon 2020 sollen die ersten Fahrzeuge auf den Markt kommen. Dafür winken im Innenraum eine Klimaanlage, die auch bei prallem Sonnenschein den Wagen kühl hält sowie 136 PS unter der Haube, die für eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h sorgen.

Der Lightyear One ist übrigens nicht das erste Elektroauto, das von Solarzellen unterstützt wird. Als Vorbild diente das viersitzige Solarauto Stella, das an der Technischen Universität Eindhoven entwickelt wurde.

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