1. tz
  2. Auto

Ferrari FXX K als Fake: Tuner Mansory vor Gericht gezerrt

Erstellt:

Von: Marcus Efler

Kommentare

Mansory Siracusa 4XX
Ferrari 488 im Mansory-Trim: der Siracusa 4XX © Facebook (Mansory)

Wem ein Second-Hand-Ferrari 488 zu ordinär ist, bekommt von Mansory einen spektakulären Umbau. Ferrari hatte was dagegen – jetzt fiel das Urteil.

Luxemburg – Der Ferrari 488 ist auch als Gebrauchtwagen nicht wirklich ein Auto für jedermann. Trotzdem schätzt mancher Ferrari-Fan einen noch spektakuläreren Auftritt. Den bietet der bayerische Tuner Mansory – per Umbau, der das Coupé in ein Auto verwandelt, das auf den ersten Blick einem Ferrari FXX K ähnelt. Das war die Rennversion des LaFerrari – noch mal deutlich teurer, und für die Straße eigentlich gar nicht zugelassen.

Der gut 380.000 Euro teure Siracusa 4XX, wie Mansory den Umbau nennt, darf dagegen öffentlich herumfahren. Hersteller Ferrari betrachtete das Gebaren von Mansory allerdings mit Missmut. Und hatte schon vor einiger Zeit gegen die Oberpfälzer geklagt. Nach einigem Hin und Her vor deutschen Gerichten hat nun der Europäische Gerichtshof unwiderruflich entschieden: Mansory darf das nicht, wie 24auto.de* berichtet. Das Urteil bezieht sich zwar auf diesen Einzelfall – könnte auch auf andere Tuner und Kleinserien-Herstellern, die sich von ikonischen Automodellen inspirieren lassen, Auswirkungen haben. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare