Gewagte Lackierung

Maserati Levante Hybrid im Test: Power-SUV mit gedämpfter Dynamik

Fahraufnahme eines Maserati Levante Hybrid
+
Die etwas gewöhnungsbedürftige blau-gelbe Lackierung dieses Maserati Levante Hybrid nennt sich „Fuoriserie bicolor“.

Maserati packt den 48-Volt-Mildhybrid-Antriebsstrang in den Levante. Allerdings verläuft die Transplantation nicht ganz perfekt.

Modena – Erinnert sich noch jemand an den VW Polo Harlekin? Jenem Polo, über dem die Designer Mitte der 1990er-Jahre mehrere Eimer voller Farbe ausschütteten? Heute ist der quietschbunte Kleinwagen Kult. Ob er ansehnlich ist, steht auf einem anderen Blatt. Bei einem Maserati Levante stellt sich die Frage nach dem gelungenen Aussehen nicht: Das Dreizack-SUV brilliert mit stilsicheren Details wie feinem Leder und Sitzbahnen, die aus Seide der Edel-Modemarke Ermenegildo Zegna bestehen. Aber jetzt haben auch die Italiener die Farbenpracht für sich entdeckt und einen Levante blau-gelb lackiert.

„Fuoriserie bicolor“ nennt sich das zweifarbige Schauspiel. Doch viel wichtiger als die Frage, ob das ein optischer Fehlgriff ist, ist die Technik unter der Karosserie. Maserati hat den Mildhybrid-Antriebsstrang des Ghibli Hybrid genommen und in den Crossover gepackt. Allerdings schlägt sich der Levante Hybrid antriebsdynamisch schlechter, als das beim Ghibli der Fall ist, wie 24auto.de berichtet. Zwar ist die Spreizung der Fahrmodi ausgeprägt, aber im I.C.E- und Normalfahrprogramm gibt das fünf Meter lange SUV eher den freundlich-sportlichen Signore, als den agile Alphatier. Dazu passt auch die komfortable Abstimmung des Luftfeder-Fahrwerks, die im Sport-Modus etwas straffer ausfällt, bei dem sich auch die Karosserie um 20 Millimeter absenkt. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare