Verwirrend

Maut bezahlen in Italien: Dieses Vergehen kostet Sie mindestens 422 Euro Bußgeld

Auto vor den Mautstationen
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Wer mit dem Auto nach Italien reist, macht sich im Vorfeld besser über das uneinheitliche Mautsystem auf italienischen Autobahnen schlau.

Reisen kann bilden. Wer mit dem Auto in Italien unterwegs ist, lernt zumindest viel über Abrechnungssysteme auf Autobahnen.

  • Die Maut-Situation in Italien ist für Autofahrer sehr verwirrend.
  • Schuld sind verschiedene Autobahnbetreibergesellschaften für einzelne Streckenabschnitte.
  • Ein Fehler an den Mautstationen kostet gar 422 Euro Bußgeld.

Wer mit dem Auto nach Italien reist, macht sich im Vorfeld besser über das uneinheitliche Mautsystem auf italienischen Autobahnen schlau, dazu rät der ADAC. Da unterschiedliche Autobahnbetreibergesellschaften für einzelne Streckenabschnitte zuständig sind, gibt es verschiedene Regeln.  

Maut für Autofahrer in Italien: Unterschiedliche Regeln sorgen für Verwirrung

In der Regel wird bei der Auffahrt auf die Autobahn ein Ticket gezogen, das man bei der Abfahrt gemäß der gefahrenen Strecke bezahlt. Andere Autobahnabschnitte verlangen an der Mautstation die Bezahlung eines Pauschalbetrags. Der ADAC empfiehlt hier, sich sicherheitshalber eine Quittung geben zu lassen. Für die Abschnitte, die Fahrzeuge beim Durchfahren der Mautstationen elektronisch erfassen, sollte man sich vorab über die Homepage der jeweiligen Autobahngesellschaft registrieren. 

Reisende können an allen italienischen Mautstationen bar zahlen. Außerdem ist das Bezahlen mit Kreditkarte oder der Bankkarte Maestro möglich. Des Weiteren kann außer auf der A18 auf Sizilien auch mit der Guthabenkarte Viacard bezahlt werden. Wer sich für das Abbuchungssystem Telepass entscheidet, benötigt für die Abrechnung ein italienisches Konto sowie einen elektronischen Empfänger für die Windschutzscheibe. 

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Maut bezahlen in Italien: Machen Sie bloß nicht diesen Fehler - er kostet 422 Euro

Die Fahrspuren vor den Mautstationen sind gemäß der verschiedenen Bezahlarten beschildert. Fahrer ordnen sich entsprechend auf die passende Spur ein. Wichtig: Es ist nicht erlaubt, nachträglich die Spur zu wechseln, rückwärts zu fahren oder zu wenden. Dies wird mit einem Bußgeld ab 422 Euro und einem Fahrverbot von bis zu sechs Monaten belegt. Nicht bezahlte Mautgebühren treiben die Autobahnbetreiber mithilfe italienischer oder deutscher Inkassounternehmen ein. Damit es soweit nicht kommt, rät der ADAC bei Problemen mit der Mautzahlung, sich vor Ort an eine Servicestelle (Punto Blu) der Autobahngesellschaft zu wenden. (Elfriede Munsch/SP-X)

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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