Kleiner Japaner

Mazda 2: Der Spaßgarant

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Mazda 2: Der Spaßgarant.

Na so was! Eigentlich ist der Mazda 2 als Kleinwagen im B-Segment unterwegs. Was die Japaner da aber möglich machen, könnte man schon als eine Art „Upgrade“ in die nächsthöhere Klasse beklatschen.

Das beginnt bei den Außenmaßen: Der Goldene-Lenkrad-Träger ist gewachsen (in der Länge gar um 14 Zentimeter), was dank cleverer Innenraumgestaltung zum einen bequeme Platzverhältnisse auf allen Sitzen bedeutet und dazu noch einen Stauraum von 280 Litern Volumen ergibt.

Der 90-PS-Benziner bringt maximale 150 Nm Drehmoment bei 4000 Umdrehungen, die relativ flugs anliegen und in Kombination mit der sehr sportiven, gelenkknackigen Fünfgang-Schaltung eine satte Ladung Fahrspaß garantieren. 

So fährt sich der Mazda 2

Mazda 2 Cockpit.

Dabei ist das Fahrwerk insgesamt „satt“ genug, um bei längeren Autobahnfahrten reichlich Komfort zu garantieren. Und es ist immer noch „gängig“ genug, um auch schnelle Last- und Richtungswechsel auf der Landstraße zum Genuss werden zu lassen! Das ermöglicht auch der geschickte Mix aus hoch- und ultrahochfesten Stählen, der die Karosserie sieben Prozent leichter und gleichzeitig 22 Prozent verwindungssteifer macht und zudem das passive Sicherheitsniveau erhöht. Kompliment! 

Head-up-Display im Mazda 2

Ein Plus gibt’s auch beim Innen-Design: Das neue Active Driving Display – das erste Head-up-Display in dieser Klasse – macht die Bedienung höchst komfortabel und sicher. Mit dem Smartphone-kompatiblen MZD Connect bekommt man auch eine Oberklasse-verdächtige Bandbreite an neuen Internet-Funktionen.

Als kleines Manko bleibt die Frage, warum man das doch recht gute Technik-Paket (Aufpreis von 900 Euro), zu dem u. a. ein Totwinkelscanner, ein Spurwechsel- und der Fernlicht­assistent gehören, nur in der höchsten Ausstattungslinie „Sport“ erhält. Dafür sind aber im Grundpreis (12 890 Euro für den kleinsten Benziner) bereits das Radio, LED, elektrische Fensterheber, der Bordcomputer und der Berganfahrassistent eingeschlossen. 

Mazda2: Kleiner wird feiner

Schnittig, sportlich, sparsam: Der neue Mazda2 ist ein gelungener Kleinwagen. Foto: Mazda
Schnittig, sportlich, sparsam: Der neue Mazda2 ist ein gelungener Kleinwagen. © Rene Pieters
Der Kleine ist jetzt größer. Der Radstand wächst um acht, die Länge um vierzehn und die Höhe um zwei Zentimeter. Foto: Mazda
Der Kleine ist jetzt größer. Der Radstand wächst um acht, die Länge um vierzehn und die Höhe um zwei Zentimeter. © Rene Pieters
So sitzt man vorn sehr gut, im Fonds ist es etwas enger. Der Kofferraum ist respektable 280 Liter groß. Foto: Mazda
So sitzt man vorn sehr gut, im Fonds ist es etwas enger. Der Kofferraum ist respektable 280 Liter groß. © Rene Pieters
Innen sieht der Mazda2 nobel aus. Denn die Japaner haben sich für hochwertige Materialien entschieden. Foto: Mazda
Innen sieht der Mazda2 nobel aus. Denn die Japaner haben sich für hochwertige Materialien entschieden. © 
Wer hinter dem Lenkrad sitzt, spürt es. Der Mazda2 ist ein leichtfüßiges Auto. Es hat eine knackige Schaltung und ein ausgewogenes Fahrwerk. Foto: Mazda
Wer hinter dem Lenkrad sitzt, spürt es. Der Mazda2 ist ein leichtfüßiges Auto. Es hat eine knackige Schaltung und ein ausgewogenes Fahrwerk. © Rene Pieters
Sparsam ist der Mazda2 ebenfalls. Die Benziner verbrauchen 4,5 bis 4,9 Liter je 100 Kilometer, der Diesel nur 3,4 Liter. Foto: Mazda
Sparsam ist der Mazda2 ebenfalls. Die Benziner verbrauchen 4,5 bis 4,9 Liter je 100 Kilometer, der Diesel nur 3,4 Liter. © Rene Pieters

O. Menner

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