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McLaren 765LT Spider im Test: So fährt sich der 369.000-Euro-Renner

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Fahraufnahme eines McLaren 765LT Spider
Der 4,0-Liter-V8-Biturbo im McLaren 765LT Spider leistet 563 KW / 765 PS. © McLaren

Der McLaren 765LT Spider ist ein pfeilschneller Spaßbringer. Doch die offene „Long Tail“-Version überzeugt nicht nur auf der Rennstrecke.

Woking – Die McLaren-Logik ist simpel und konsequent. Erst kommt ein Supersportler, dann der Spider und dann wiederholt sich das Spiel mit dem „Long Tail“-Varianten. Also die Versionen mit einem längeren Heck, die noch mehr für die Rennstrecke geeignet sind als die regulären Versionen. Die Formel lautet: Kraft plus weniger Gewicht ergibt Performance. Das Leergewicht des McLaren 765LT Spider beträgt 1.278 Kilogramm, damit ist der Schwalbenschanz-Sportler ganze 80 Kilogramm leichter als der 720S Spider. Kombiniert mit den 563 KW/765 PS des 4,0-Liter-V8-Biturbo ergibt das eine Relation von 457 kW/622 PS pro Tonne. Nach 2,8 Sekunden sind 100 km/h erreicht und der 765LT rennt weiter bis 330 km/h.
Wo genau die McLaren-Ingenieure beim 765LT Spider Gewicht eingespart haben, verrät 24auto.de.

Der knapp vier Kilometer lange Circuito de Navarra bietet Kurven mit verschiedenen Radien. Hier wird jede Schwäche gnadenlos aufgedeckt. Der McLaren 765 LT Spider lässt sich durch diese Anforderungen nicht aus der Ruhe bringen. Dazu kommt die elektrohydraulische Lenkung, die zu den besten Steuerungssystemen gehört, die man derzeit in Automobilen findet. Vor allem, wenn man mit der „Variable Drift Control“ dem Heck mehr Freiheiten gönnt, hat man mit dem McLaren 765LT Spider richtig Spaß. Zwar ist dann nicht unbedingt die Poleposition drin, aber Drifts durch die Kurven machen einen Heidenspaß. Sobald man die ideale Einstellung für die Bestzeitenjagd herausgefahren hat, läuft der offene McLaren 765LT zur Bestform auf. Beeindruckend, wie sich der McLaren in jede Ecke förmlich hineinbeißt und brutal schnell wieder herausspringt. Der Preis? 369.000 Euro.

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