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Mercedes fährt sechs Kilometer auf Felge – dem Fahrer droht mächtig Ärger

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ist der Reifen kaputt, sollte man besser anhalten. Was passiert, wenn man das nicht macht, hat nun ein Mercedes-Fahrer aus Niedersachsen demonstriert.

Delligsen – Ein Reifenschaden ist schnell passiert: Einmal beim Einparken nicht aufgepasst und mit genügend Schwung gegen einen scharfkantigen Bordstein gedonnert – schon ist der Pneu im Eimer, und manchmal leider auch die Felge. Nicht in jedem Fall ist man selbst schuld: Auch ein überfahrener Nagel kann den Reifen platzen lassen. Wie auch immer: Ist der Reifen kaputt, bleibt man besser stehen – und zieht das Ersatzrad auf. Ein Mercedes-Fahrer aus Delligsen (Niedersachsen) hat seinen „Platten“ nicht bemerkt – oder schlichtweg ignoriert. Er fuhr damit einfach weiter – und zwar mindestens sechs Kilometer, wie 24auto.de berichtet. (Autos auf Skipiste unterwegs – das fand die Bergwacht gar nicht witzig)

Mercedes-Fahrer fährt sechs Kilometer auf Felge – das steckt dahinter

Ein Anwohner hatte das komplett demolierte Rad morgens an dem Mercedes entdeckt und die Polizei informiert. Eine Streife nahm den Wagen mit der abgefrästen Felge unter die Lupe – und entdeckte schnell eine „heiße“ Spur. Natürlich hatte die scharfkantige Felge Abdrücke im Asphalt hinterlassen. Die Polizisten verfolgten die Spur zurück und stellten fest, dass das Fahrzeug mindestens sechs Kilometer auf der Felge unterwegs gewesen war. Auch Reste der Reifenkarkasse fanden sie noch – wodurch der Schaden entstanden war, ließ sich aber nicht mehr feststellen. (SUV-Fahrerin rast über Golfplatz – und muss rüde gestoppt werden)

Eine von der Straße abgefräste Felge
Nachdem sich der Reifen verabschiedet hatte, fuhr ein Mercedes-Fahrer einfach weiter – viel blieb von der Felge nicht übrig. © Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden

Mercedes-Fahrer fährt sechs Kilometer auf Felge – Lenker wohl unter Drogeneinfluss

Weil die Beamten aber weder am Standort des Fahrzeugs noch unter der Halteranschrift jemanden antreffen konnten, starteten sie am Nachmittag einen erneuten Versuch. Diesmal hatten sie Glück: Mehrere Personen waren gerade dabei, an dem Mercedes das Rad zu wechseln – darunter auch der 27-jährige Fahrzeughalter. (RAF Camora bezahlt 400-Euro-Strafe für Mercedes-Fahrer – das ist der Grund)

Wie die Polizei berichtet, ergaben die Ermittlungen – und letztendlich auch ein Geständnis – dass der 27-Jährige und eine weitere Person in der Nacht zuvor mit dem Mercedes unterwegs waren. Nun droht dem Mann gewaltiger Ärger: Denn nicht nur, dass er aktuell gar keinen Führerschein hat – er stand offenbar auch noch unter dem Einfluss von Drogen. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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