Noch ein Elektro-SUV

MG Marvel R: Ist das China-SUV ein würdiger Erbe der sportlichen Briten?

MG Marvel R, stehend
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Mit eigenständigem Design: der neue MG Marvel R

Unter einem traditionsreichen Namen bietet der chinesische SAIC-Konzern Europäern sein Akku-SUV an. Kann das gut gehen?

Amsterdam – Mit dem Ideal früherer britischer MG-Modelle, wie es etwa die Roadster MGB und MG F verkörperten, hat der chinesische SAIC-Konzern, der heute die Marke MG besitzt, nicht viel am Hut. Der unspektakuläre Einstand in Europa, der konventionelle ZS, hatte mit soliden Leistungen, guter Crashtest-Wertung und ordentlicher Verarbeitung aber immerhin wohlwollende Kritiken erhalten. Nun geht es also rein elektrisch weiter. Mit rund 30.000 Euro Einstiegspreis kann das ordentlich ausgestattete, 4,67 Meter lange Kompakt-SUV Marvel R auf kostenbewusste Kunden hoffen.

Einen Coolness-Faktor haben schon mal die ausfahrbaren, bündig in die Karosse eingelassenen Türgriffe. Der positive Eindruck setzt sich beim Eintritt in den geräumigen Innenraum fort. Das griffige Lenkrad ist die einzige Reminiszenz an die Zeiten der britischen Roadster-Marke, die belüfteten und beheizbaren Sitze mit italienischem Alcantara und deutschem Nappaleder wirken langstreckentauglich. Alle Schalter, Kunststoffoberflächen und Hebel fassen sich so an, wie man das von Produkten aus dem Premium-Regal des Volkswagen-Konzerns gewohnt ist. Der gewaltige, leicht abgeschrägt unter der Mittelkonsole sitzende 19,4-Zollmonitor mutet dagegen eher wie eine Interpretation von Tesla: Ein echter Hingucker, der schick animiert ist und flott reagiert. In seiner Topversion wird der Marvel beim Marktstart im Herbst von drei Elektromotoren angetrieben. Mit permanentem Allradantrieb und einer Maximalleistung von 212 kW/288 PS erreicht er in 4,9 Sekunden die 100-km/h-Marke erreicht. Abgeregelt wird erst bei Tempo 200. Die komplette Geschichte zum chinesischen Elektro-SUV MG Marvel R lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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