Kultige BMW-Flitzer kommen ziemlich maxi daher

Mini im XXL-Format: Clubman oder Countryman? Welches Modell sich für Sie besser eignet

Fahrt ins Grüne mit dem Countryman
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Fahrt ins Grüne mit dem Countryman. Er hat übrigens zusätzlichem Stauraum unterm Kofferraumboden zu bieten.

Der kultige BMW-Flitzer kommt mitunter ziemlich maxi daher. Unter den Modellvarianten stechen die beiden großen Brüder Clubman und Countryman heraus. Kombi- oder -SUV-Mini?

Mini ist längst nicht mehr gleich mini. Mitunter kommt der kultige BMW*-Flitzer ziemlich maxi daher. Unter den verschiedenen Modellvarianten stechen die beiden großen Brüder Clubman und Countryman heraus. Wir haben die XXL-Minis miteinander verglichen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Was ihre markanten Unterschiede sind:

Mini Clubman und Mini Countryman im Vergleich

Die Länge: Die Differenz zum klassischen Dreitürer-Mini (3,87 Meter) ist deutlich. Der Clubman (4,27 Meter) weist bereits 40 Zentimeter mehr auf. Beim Countryman (4,30 Meter) sind es noch drei Zentimeter mehr. Damit ist er sogar länger als etwa der VW Golf (4,28).

Der Kofferraum: Der Countryman kann ordentliche 450 Liter aufnehmen. Vier Wasserkästen passen rein. Bei umgelegter Rückbank wächst das Ladevolumen sogar auf 1390 Liter. Dadurch wird der Countryman bei Bedarf zum Lademeister. Beim Clubman, der seine Markt-Premiere bereits 1969 feierte, geht es im Heck nur geringfügig kleiner zu. Er fasst 360 bis 1.250 Liter. Auch hier passen vier Wasserkästen herein. Denn die Öffnungsmaße in Breite (1 Meter) und Tiefe bis zur Rücklehne (0,75 Meter) sind gleich. Der Volumen-Unterschied liegt in der geringeren Höhe. Doch dazu später mehr. Zum Vergleich: Der klassische Mini kommt auf ein Kofferraumvolumen von 211 Liter. PS: Beide Modelle verfügen zudem unter dem hochklappbaren Kofferraumboden noch über weiteren Stauraum in voller Wagenbreite (etwa 15 Zentimeter hoch).

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Countryman gilt als „SUV“-Mini

Mini im XXL-Format: Der Countryman ist ziemlich komfortabel.

Platzverhältnisse im Innenraum: Der Countryman gilt nicht umsonst als „SUV“-Mini. Mit seiner Höhe von 1,56 Meter (Mini 3-Türer: 1,41 Meter), Breite von 1,82 Meter (Mini 3-Türer: 1,73 Meter) und der mächtigen Motorhaube ist er nicht nur äußerlich eine stattliche Erscheinung. Das kommt auch den Insassen zu gute. Selbst groß gewachsene Personen haben auf den Vordersitzen eine enorme Kopffreiheit und viel Luft bis zum Dach. Selbst auf der Rückbank ist die Kniefreiheit üppig. Das gesamte Raumgefühl ist groß und weit. Im Clubman, mit seinen 1,43 Meter deutlich flacher, ist entsprechend weniger Luft nach oben. Wenngleich auch hier ausreichend Kopffreiheit besteht. Auf der Rücksitzbank gibt es ebenso ausreichend Platz und Kniefreiheit.

Der Ein- und Ausstieg: Durch seine Höhe ist der Countryman deutlich komfortabler. Der Sitz befindet es sich auf perfekter Höhe, so dass der Ein- und Ausstieg sehr leicht und angenehm fällt. Beim Clubman sieht es anders aus. Man muss beim Einstieg deutlich tiefer hinab, auch droht wegen des tiefer liegenden Dachs leichte Kopfnussgefahr.

Die Rundumsicht: Bei beiden so lala. Das liegt mitunter an den recht flachen Scheiben. Beim Clubman ist die Sicht nach hinten zudem durch die Mittelstrebe in der Heckscheibe etwas eingeschränkt. Der Kofferraum ist hier zweigeteilt, die Türen öffnen sich gegenläufig nach außen.

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Fahreigenschaften von Mini Clubman und Mini Countryman

Identisches Cockpit bei den beiden Mini-Brüdern.

Die Fahreigenschaften: Kurz und knapp: Wer es sportlich mag, kommt bei beiden Modellen voll auf seine Kosten. Selbst der höhere Countryman sprintet wie auf Schienen um Kurven, liegt exzellent auf der Straße, auch bei hoher Geschwindigkeit, und profitiert bei seiner Agilität von der sehr direkten Lenkung. Das klassische Go-kart-Feeling kommt auch hier auf. Die Federung ist jedoch entsprechend straff ausgelegt. Man könnte auch sagen, fast hart. Unebenheiten der Straße sind deutlich zu spüren. Vom Gefühl fanden wir den Clubman noch ein wenig härter gefedert, aber die Unterschiede zum Countryman sind gering.

Die Verarbeitung: In diesem Punkt gleichen die beiden XXL-Varianten ihren kleineren Brüdern. Exzellente Verarbeitung, hochwertige Materialien, und natürlich der große runde Monitor als Blickfang in der Mitte.

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Mini Clubman gibt es nur als Benziner oder Diesel

Der Clubman macht auch optisch etwas her.

Die Motoren/Preise: Den Countryman gibt es als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid. Von 116 bis 306 PS. Eine E-Variante ist noch nicht auf dem Markt. Die Preise beginnen bei 26.700 Euro für den kleinsten Benziner. Das Top-Modell John Cooper Works All4 beginnt bei 47.100 Euro. Den Clubman gibt es nur als Benziner oder Diesel, das Leistungsspektrum reicht von 102 bis 306 PS. Die Grundpreise beginnen bei 25.000 Euro und enden bei 45.100 Euro (John Cooper Works All4). Im Einsatz sind Drei- und Vierzylinder-Triebwerke.

Mini Clubman oder Mini Countryman besser geeignet?

Fazit: Beide Modelle bieten durch den größeren Kofferraum und die gute Kniefreiheit im Fond einen Mehrwert zum „kleinen“ Mini. Wem ein bequemer Ein- und Ausstieg wichtig ist, ebenso ein gutes Raumgefühl, sollte zum Countryman greifen. Beide Modelle bereiten den üblichen Mini-Fahrspaß, sind durch die straffe Federung aber weniger geeignet für sensible Rücken. Insgesamt sind Club- und Countryman weiterhin eine sinnvolle Ergänzung der Mini-Palette. Und ein weiterer kleinerer SUV unterhalb des Countryman ist offenbar bei BMW in Planung. (joi) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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