Aufgefrischt

Mini Cooper S 5-Türer im Test: Modellpflege bringt längst überfällige Funktionen

Fahraufnahme eines Mini Cooper S 5-Türers
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Der Mini Cooper S 5-Türer erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h.

Die Modellpflege des Mini Cooper S 5-Türers bringt nicht nur optische Retuschen, sondern vor allem auch Verbesserungen beim Fahrwerk. Nur der Motor könnte etwas stärker sein.

München – Seit Mini Cooper eine BMW-Tochter ist, hat sich die britische Kultmarke sukzessive von ihren Wurzeln entfernt. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, da moderne Automobile aufgrund der Technik und dem gestiegenen Komfortanspruch der Kunden nur noch wenig mit den Flitzern der 1960er-Jahre gemein haben. Doch seit BMW die nächste Stufe der Gleichteilestrategie gezündet hat und die UKL-Architektur unter die britischen Karossen schnallt, haben die Minis noch einmal in den Abmessungen zugelegt. Der fünftürige Cooper S, mit dem wir unterwegs sind, ist 4,04 Meter lang und 1.280 Kilogramm schwer. Der Mini Cooper S des Jahres 1963/64 bringt es auf gerade einmal 670 Kilogramm und 3,06 Meter.

Mit der Auffrischung für den Mini Cooper S 5-Türer halten auch Funktionen Einzug, die man bei einem Auto dieser Güte schon länger erwartet hätte, wie 24auto.de berichtet.*

Unter anderem beherrscht die aktive Geschwindigkeitsregelung jetzt auch Stop-and-Go-Verkehr. Mit einer Leistung von 131 kW / 178 PS ist der Mini Cooper S kein Kraftprotz und wird auch mal von südkoreanischen Kleinwagen gejagt. Die Stärke des Mini besteht auch in dieser Ausbaustufe im Wedeln, nicht im Sprinten, selbst wenn er die 100 km/h aus dem Stand nach 6,7 Sekunden knackt und bis zu 235 km/h schnell ist. Der Cooper S macht auf Landstraßen Spaß und lässt sich auch ohne das berühmte Messer zwischen den Zähnen schnell bewegen. Allerdings giert der Zweiliter-Vierzylinder nach Drehzahlen, was für eine entsprechende Geräuschkulisse sorgt, die bei längeren Strecken durchaus nerven kann. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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