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Mini John Cooper Works Cabrio im Test: Topversion mit speziellem Fahrwerk

Mini John Cooper Works Cabrio, fahrend
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Kurven sind sein Revier: das Mini John Cooper Works Cabrio

Mit wenigen, aber stimmigen Änderungen fährt das Mini Cabrio in die nächsten Jahre. Die Topversion bringt ein ganz spezielles Fahrwerk mit.

Oxford (Großbritannien) – Manchmal sind die Verfasser von Pressemitteilungen nicht zu beneiden. Denn eine optisch eher dünne Modellauffrischung überzeugend zu beschreiben, ist in etwa so, als wenn man aus einer ausgepressten Orange noch ein ganzes Glas Saft quetschen soll. Also liest man auch beim Mini John Cooper Works Cabrio (JCW) von einem „größer dimensionierten hexagonalen Kühlergrill“ oder einer Lackierung namens „Zesty Yellow“sind Details, die nur Experten auffallen. Das ist auch in Ordnung, ein Mini sollte eben auch vom Aussehen her so hip wie bislang bleiben. Nicht umsonst steigen vor allem Lifestyle-bewusste Frauen gerne in den kleinen Briten.

Diejenigen, die es gerne mal flotter angehen lassen, greifen zur John-Cooper-Works-Variante, die auch optisch sportlicher auftritt. Das Gewicht ist diesem Agilitätsversprechen schon mal zuträglich: Das Cabrio wiegt leer lediglich 1.375 Kilogramm. Kombiniert mit der unveränderten Leistung von 231 PS ergibt schon die grundlegende Arithmetik, dass es in dem Oben-ohne-Briten ziemlich flott vorangeht: nämlich in 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Bei diesem Mini steht aber kein Drag-Race im Vordergrund, sondern eher ein Slalom mit Kart-Feeling. Im Vergleich zu den Markenbrüdern flitzt die Power-Variante stets einen Schuss flotter um die Ecken, ohne den Fahrer mit zickigen Reaktionen zu nerven. Nur wenn man es mit der Kurvenhatz übertreibt, schiebt der Mini freundlich über die Vorderräder, lässt sich aber schnell wieder einfangen.

Beim Komfort zahlt sich die Technik-Synergie dagegen aus. Auf Wunsch kann man das Mini John Cooper Works Cabrio mit sogenannten frequenzselektiven Dämpfern versehen, die innerhalb von 50 bis 100 Millisekunden auf Fahrbahnunebenheiten reagieren und diese abfedern. Bei diesem System wird der Ölfluss, der die Dämpferhärte definiert, durch ein Zusatzventil geregelt. Dadurch versprechen sich die Mini-Techniker eine Erhöhung der maximalen Dämpfkraft um bis zu zehn Prozent. Der Kniff hat den erwünschten Effekt: Der Mini JCW ist zwar sportlich straff, gleicht die Fahrbahnunebenheiten aber gut aus, ohne synthetisch weich zu wirken. Gerade wenn man flott unterwegs ist, will man spüren, wie sich das Verhältnis Fahrwerk zu Asphalt gestaltet. In dem Fahrmodus „Mid“ lassen sich auch Langstrecken relativ entspannt absolvieren. Wer aber eine Sänfte sucht, sitzt definitiv im falschen Auto. Den kompletten Fahrbericht des überarbeiteten Mini John Cooper Works Cabrio lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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