Engländer auf Abwegen

Morgan Plus Four CX-T fürs Gelände – kann das gut gehen?

Morgan Plus Four CX-T von seitlich hinten
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Auffällig: die beiden Reservereifen im Heck des Morgan Plus Four CX-T

Die britische Roadster-Manufaktur Morgan bringt tatsächlich einen Offroader. Doch das ist gar nicht so absurd, wie es zunächst klingt.

Malvern (Großbritannien) – Jetzt also auch Morgan. Die britische Roadster-Manufaktur, die in Handarbeit leichte, offene Sportwagen fertigt, nimmt einen Off-Roader ins Programm. So ganz neu ist die Idee eines Morgan, der auch abseits befestigter Straßen flott vorankommt, aber eigentlich nicht: Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden diese Autos auch immer wieder bei harten Trail-Fahrten und Rennen quer durchs Land gescheucht. Schlamm, Wasserdurchfahrten und Bergpisten gehörten zum Standardprogramm. Wiederbeleben soll dieses historische Erbe nun der Morgan Plus Four CX-T. Hilfestellung kommt dabei von Rally Raid UK, die sich seit Jahren einen Namen mit der Entwicklung und Umsetzung von Offroadern für die Rallye Dakar einen Namen gemacht haben und auch die Aufrüstung des normalen Morgan Plus Four übernehmen.

Im Unterschied zu diesem bekam der Plus Four CX-T umfangreiche Karosserieversteifungen nebst Gitterrohrrahmen, eine rustikale Feder-Dämpfer-Kombination sowie einen mehrteiligen Unterfahrschutz, um das Fahrzeug gegen Beschädigungen durch Steine und Felsen zu schützen. Eine Bodenfreiheit von 23 Zentimetern garantiert, dass der Doppelsitzer über die meisten Gegenstände hinwegkrabbelt. Für den rechten Vortrieb im Gelände sorgt dazu ein Sperrdifferential aus BMW-Modellen. Die Bayern liefern auch den Motor zu, einen Zweiliter-Vierzylinder-Turbo mit 255 PS. Die komplette Vorstellung des geländegängigen Morgan CX-T lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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