Motorradsommer 2018

Andere Länder, andere Regeln: Das sollten Motorradfahrer beachten

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Gleichgesinnte unter sich: Um in der Motorradgruppe sicher unterwegs zu sein, müssen schon vor Fahrtbeginn klare Regeln besprochen werden.

Bevor Sie sich mit Ihrem Motorrad auf Urlaubstour begeben, sollten Sie sich auf die Vorschiften im Ausland vorbereiten und Ihre Maschine überprüfen.

Nachdem die vergangenen Wochen zum Vorbräunen und für die ersten Motorradkilometer unter sommerlichen Bedingungen genutzt werden konnten, steht nun für viele die schönste Zeit des Jahres an: die Sommer- und Urlaubssaison.

Klar, dass viele Motorradfahrer die freie Zeit nutzen und ausgiebige Ausfahrten planen oder endlich die Urlaubstour auf zwei Rädern starten. Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) liefert Tipps für sichere Touren und deren Planung.

Vor der Fahrt die Ausrüstung überprüfen

Ob in der Gruppe oder solo, die besonderen Fahrten „mit Sack und Pack“ bedingen auch einen besonderen Umgang mit der Maschine. Aus Gründen der Sicherheit sollte sich jeder Motorradfahrer mit einigen Aspekten eingehend im Vorfeld beschäftigen. Dazu gehört der technische Zustand der Maschine, das Gepäck, die Fahrstrecke, gegebenenfalls das Fahren in der Gruppe und schließlich auch die Regelungen in anderen Ländern.

Nicht nur wichtig für den Motorradurlaub, sondern Grundregel: das Motorrad muss in einem einwandfreien Zustand sein. Hier gelten die gleichen Kriterien wie beim Saisonstart. Wer auch nur den geringsten Zweifel daran habe, dass sein Motorrad zu hundert Prozent fit ist, sollte den Urlaubscheck von der Fachwerkstatt erledigen lassen, so die Empfehlung der Fachleute.

Fahrbericht: Die mit dem Teufel tanzt – Ducati XDiavel S.

Nicht mehr als 400 Kilometern auf Landstraßen

Was sonst noch unter sicherheitsrelevanten Aspekten für den Motorradsommer 2018 gilt, können Biker im Sommer-Spezial des Instituts für Zweiradsicherheit unter www.ifz.de vertiefen. Darin gibt es zahlreiche Infos über die Vorbereitung bis hin zu Hinweisen für unterwegs.

Unter anderem weisen die Experten darauf hin, dass sich – je nach Fahrerkonstitution und Wetterlage – niemand überschätzen sollte. Das ifz empfiehlt pro Tag nicht mehr als 400 Kilometer auf gut ausgebauten Landstraßen. Werden die Strecken sehr kurvenreich sollte die Tagesdosis bei 200 bis 300 Kilometern liegen.

Bei jeder Pause genug trinken

Auf der Autobahn können es bei günstigen Witterungsverhältnissen auch mal 600 bis 800 Kilometer sein. Jeder Tankstop und jede Pause sollten genutzt werden, um sich ein wenig die Beine zu vertreten und natürlich auseichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um das Konzentrationsvermögen aufrecht zu halten.

Damit der Motorradurlaub, ob allein oder in der Gruppe, bestmöglich gelingt, hat das ifz zusätzlich die Broschüre „Team Touring – Gruppenerlebnis & Motorradreisen“ neu aufgelegt.

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Unterschiedliche Regeln für Motorradbekleidung

Eine kleine Vorschau zu den Regelungen in anderen Ländern: Motorradbekleidung in Form einer kompletten Montur müssen Motorradfahrer beispielsweise in Belgien tragen. In Frankreich reicht es – zumindest dem Gesetzgeber –, wenn neben dem Helm zertifizierte Handschuhe zum Einsatz kommen.

Dass zum Motorradfahren natürlich immer eine entsprechende Ausrüstung von Kopf bis Fuß gehört, sollte an dieser Stelle aber sowieso klar sein, egal ob gesetzlich geregelt oder nicht.

Im Gegensatz zu deutschen Regelungen ist auch das Mitführen einer Warnweste, die bei einer Panne oder einem Unfall übergezogen werden muss, beispielsweise in Luxemburg, Frankreich und Spanien Pflicht. Dazu schreiben einige Länder auch das Mitführen eines Warndreiecks oder von Verbandmaterial vor.

Spezifische Tempolimits, Informationen über Umweltzonen, oder wo im Stau vorbeigefahren werden darf, sind in der ifz-Länderliste enthalten, die ebenfalls online unter www.ifz.de abrufbar ist.

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LK/ifz

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet.
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen.
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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