Spar-Spaß aus Korea

Der neue Kia Soul EV: Elektroauto mit Schwung!

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Kleines Auto mit großer Seele: Dass „Elektro fahren“ heute keine Spaßbremse mehr sein muss, das beweist der neue Kia Soul EV.

Die Dinger werden immer besser. Schneller, höher, weiter! Letzter Stein in der Beweiskette: der Kia Soul EV. Mit ihm rollt ab November der weltweit erste Strom-Koreaner...

...in die Vitrinen ausgewählter (angepeilt sind rund 60) Kia-Händler im runderneuerten deutschen Verkaufsnetz. Und da sollte er nicht bleiben, sondern, liebe Öko-Aktivisten, weiter auf unsere Straßen rollen!

Das hat der Spaß-Koreaner durchaus verdient, denn er hat viele Verdienste. Etwa seine von einem koreanischen Partner entwickelte Lithium-Ionen-Polymer-Batterie (289 Kilo). Sie speichert 27 Kilowattstunden und macht dank besonders hoher „Energiedichte“ bis zu 212 Kilometer Reichweite möglich!

Das ist Spitze (außer wir vergleichen mal mit in allen E-Parametern Nach-oben-Ausreißer Tesla). Außerdem saust der 4,14 Meter lange (also gerade noch kompakte) Flitzer (81,4 Kilowatt-E-Motor, 285 Nm maximales Drehmoment, stufenlose Automatik) auf seinen 16-Zoll-Alurädern (mit rollwiderstandsarmen Reifen) in allerfeinsten 11,2 Sekunden von null auf 100 und bringt dann (abgeriegelte) 145 Kilometer Spitze. Das ist ungefähr die einzige Spaßbremse – denn der Soul könnte so um die 180 km/h laufen, wenn man ihn nur ließe, wäre dann aber auch arg schnell ausgezuzelt …

Apropos Bremse: Der enorme Rekuperations-Effekt im B-Modus (zusätzlich zur D-Einstellung wählbar) sorgt für spürbaren „Gegenwind“ – ausnahmsweise hocherwünscht!

Cockpit: funktional, viel Bio- und Öko-Materialien.

Nach 25 Kilometern zügigster Testfahrt hatte ich nur acht Kilometer „verbraucht“. Toll! Und weiter mit den Verdiensten bei den Energiespardetails: Wärmepumpe, Driver-only-Button (weltweit erste Klimatisierung nur für den Fahrer, spart 50 Prozent Energie bei Alleinfahrten, die wieder über 80 Prozent aller Autofahrten überhaupt ausmachen). Oder Verdienst Fahrpsychologie: Die serienmäßige Sitz- und Lenkradheizung wärmt den Fahrer so dezent, dass er subjektiv früher zum Garzeitpunkt kommt – weitere acht Prozent Energie gespart. Und Verdienst Raumplanung: Die Batterie im Fahrzeugboden schont das 281-Liter-Kofferräumchen und zieht den Schwerpunkt nach unten – Straßenlage optimiert, Beinfreiheit erhalten.

Dazu gibt’s serienmäßig Rückfahrkamera, Acht-Zoll-Navi, Klimaautomatik, Bluetooth, Tempomat, Key-Access … – alles zum derzeit niedrigsten E-Preis von 30.790 Euro. Immer noch viel Geld, aber wir hoffen auch hier: Die Dinger werden immer besser und günstiger…

Das ist der Kia Soul EV

Kia Soul EV
Der neue Kia Soul EV: Schickes Design und dazu die bekannte Kia-7-Jahresgarantie auf Auto und Batterie! © Kia
Kia Soul EV
Der neue Kia Soul EV ist 4,14 Meter lang. © Kia
Kia Soul EV
E-„Tanken:“ 14 Stunden dauert’s bis die Batterie vom Kia Soul EV voll ist. © Kia
Kia Soul EV
Die Lithium-Ionen-Polymer-Batterie (289 Kilo) speichert 27 Kilowattstunden und macht dank besonders hoher „Energiedichte“ eine Reichweite bis zu 212 Kilometer möglich. © Kia
Kia Soul EV
Die Batterie vom Kia Soul EV ist im Fahrzeugboden untergebracht. So bleibt ein 281-Liter-Kofferraum. © Kia
Kia Soul EV
Serienmäßig ist der Elektro-Flitzer mit einer Sitz- und Lenkradheizung ausgestattet. © Kia
Kia Soul EV
Weltneuheit im Kia Soul EV: der Driver-Only-Knopf. Damit kann der Fahrer nur für sich die Klimaanlage einstellen und bis zu 50 Prozent Energie sparen. © Kia
Kia Soul EV
Cockpit: funktional, viel Bio- und Öko-Materialien. © Kia
Kia Soul EV
Rückfahrkamera, Acht-Zoll-Navi, Klimaautomatik, Bluetooth, Tempomat und Key-Access sind beim Kia Soul EV an Bord. © Kia
Kia Soul EV
Der neue Kia Soul EV beschleunigt in 11,2 Sekunden von null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 145 Stundenkilometer abgeriegelt.  © Kia
Kia Soul EV
Der neue Kia Soul EV kommt 212 Kilometer weit. Im November 2014 ist er ab 30.790 Euro zu haben. © Kia

Oliver Menner

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