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Neue Regeln 2022: Was Autofahrer ab Neujahr erwartet

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ein rosafarbener Führerschein wird hochgehalten. (Symbolbild)
Wer noch einen Papier-Führerschein besitzt, muss diesen eventuell bald gegen eine Scheckkarten-Version tauschen. (Symbolbild) © Andreas Arnold/dpa

Zum Jahreswechsel müssen Autofahrer wieder neue Regelungen beachten. Diesmal geht es um Führerscheine, Spritkosten und die Maskenpflicht.

München – Neue Pkw-Typen müssen ab dem 6. Juli mit zusätzlichen Assistenzsystemen ausgestattet sein. Vorgeschrieben ist unter anderem ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent (Intelligent Speed Assistance, ISA), der den Fahrer bei Überschreiten des aktuellen Tempolimits warnt. In der Regel dürften dazu die Daten der kamerabasierten Verkehrszeichenerkennung genutzt werden. Zu den weiteren obligatorischen Helfern zählen ein Notbremsassistent und ein Notfall-Spurhalteassistent.

Darüber hinaus werden ein Unfalldatenspeicher (Black Box) und eine Schnittstelle für eine alkoholempfindliche Wegfahrsperre zur Pflicht. Für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen – also vor allem Transporter und Lkw – ist ab 2022 ein Abbiegeassistent vorgeschrieben, der vor Unfällen warnt. Zunächst gilt die Regelung für neue Typen, ab 2024 für alle Neuwagen. Viele alte Führerscheine verlieren im kommenden Jahr ihre Gültigkeit. Wer zwischen 1953 und 1959 geboren ist und noch ein rosafarbenes oder graues Dokument besitzt, muss dieses bis zum 19. Januar gegen einen fälschungssicheren Scheckkarten-Führerschein eintauschen. Der kostet 25 Euro und ist 15 Jahre gültig. Wer mit einem alten Führerschein in eine Polizeikontrolle gerät, zahlt ein Verwarngeld von 10 Euro.
Welche weiteren Änderungen auf Autofahrer im Jahr 2022 zukommen, verrät 24auto.de.*

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