Neues Cabrio rundet Modellfamilie der Mercedes S-Klasse ab

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Neuer Ableger der S-Klasse: Mercedes bringt Anfang 2016 eine offene Variante auf die Straßen.

Nach 44 Jahren ist es wieder da: das S-Klasse Cabrio von Mercedes. Der Luxuswagen wird auf der IAA vorgestellt. Er ist mit einem Stoffverdeck ausgestattet. Zunächst werden zwei Motoren für das Cabrio angeboten.

Sechs Richtige für die Mercedes S-Klasse: Als letzten Ableger der Modellreihe hat der Stuttgarter Hersteller für die Internationale Automobilausstellung (IAA, Publikumstage 17. bis 27. September) die Premiere eines Cabrios angekündigt.

Das erste Stuttgarter Open-Air-Modell für die Luxusklasse seit 44 Jahren soll nach der Premiere in Frankfurt Anfang nächsten Jahres in den Handel kommen. Der Preis wurde noch nicht genannt, wird aber deutlich über dem technisch weitgehend identischen S-Klasse Coupé liegen. Das steht aktuell für mindestens 122 154 Euro in der Liste.

Das viersitzige Cabrio fährt vor mit einem traditionellen Stoffverdeck, das sich nach Angaben des Herstellers binnen 20 Sekunden und bei Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h elektrisch in den Kofferraum faltet. Für Komfort bei allen Temperaturen sollen dabei - zum Teil gegen Aufpreis - unter anderem ein Windabweiser im Rahmen der Frontscheibe, eine elektrische Nackenheizung, beheizte Armauflagen, eine Sitzheizung im Fond sowie eine neue Klimasteuerung sorgen, die sich automatisch an die Verdeckposition anpasst.

Außerdem hat Mercedes eine elektrische Abdeckung entwickelt, die im Kofferraum automatisch ein Fach für das Dach freihält oder als Stauraum nutzbar macht.

Im Angebot sind zunächst zwei Motoren: Ab Werk gibt es den S500 mit einem 335 kW/455 PS starken V8-Motor, und vom sportlichen Ableger AMG aus Affalterbach kommt der S 63. Dort leistet der Achtzylinder 430 kW/585 PS. Allerdings sind beide Motoren elektronisch auf 250 km/h limitiert. Der S 500 beschleunigt damit in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h, verbraucht 8,5 Liter und kommt auf einen CO2-Ausstoß von 199 g/km. Für den S 63 nennt Mercedes 3,9 Sekunden, 10,4 Liter und 244 g/km.

dpa

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