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Bezahlbare Neuwagen: Fünf Autos für unter 30.000 Euro

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Nicht nur die Produktionsengpässe durch die Chipkrise haben Neuwagen sehr teuer werden lassen. Ein paar günstige Modelle kommen aber auch 2022 auf den Markt.

München – Große SUV, Elektro-Boliden und Prestige-Limousine prägen das Autojahr 2022. Doch es gibt auch wieder ein paar „ganz normale“ Autos. Fünf Vorschläge mit Basispreisen unter 30.000 Euro.

Autos mit Basispreisen unter 30.000 Euro: Dacia Jogger

Fahraufnahme eines Dacia Jogger
Der Dacia Jogger ersetzt mit dem Lodgy und dem MCV gleich zwei Modelle. © Dacia

Die Renault-Tochter ist in fast jeder Liste günstiger Autos vertreten. Anfang kommenden Jahres bringt Dacia mit dem Jogger ein preislich konkurrenzloses Familienauto auf den Markt. 14.000 Euro kostet das Basismodell, für 1.500 Euro mehr gibt es eine vernünftig ausgestattete Variante mit Klimaanlage, Infotainmentsystem und Dachreling. Der neue Kompakt-Van mit bis zu sieben Sitzen löst den etwas biederen Lodgy ab und tritt dank Offroad-Styling deutlich modischer auf. Neben einem Benziner (81 kW/110 PS) und einem Autogasmotor (74 kW/100 PS), beide mit 1,0 Liter Hubraum, wird es für den Antrieb erstmals einen Vollhybriden geben. Den allerdings wohl erst 2023, wie 24auto.de berichtet.

Autos mit Basispreisen unter 30.000 Euro: Opel Astra

Fahraufnahme eines Opel Astra Sports Tourer
Den Opel Astra gibt es auch in einer Kombi-Version namens Sports Tourer. © Axel Wierdemann/Opel

Der Kompaktwagen zählt seit mittlerweile fünf Fahrzeuggenerationen fest zum Markenkern von Opel. Die zum Jahresbeginn startende Neuauflage trägt erstmals Stellantis-Gene unter dem Blech, teilt sich die Technik unter anderem mit den ebenfalls neuen Modellen Peugeot 308 und DS 4. Für eigenes Profil soll das Design im frischen Stil der Marke sorgen, das vor allem im Innenraum für einen großen Modernisierungs-Schub sorgt. Neben Diesel und Benziner gibt es drei Plug-in-Hybride mit bis zu 220 kW/300 PS und ab 2023 erstmals auch eine rein elektrische Variante. In Sachen Karosserie haben Kunden die Wahl zwischen einem klassischen Fünftürer sowie einem Kombi. Preislich geht es bei 22.465 Euro los.

Autos mit Basispreisen unter 30.000 Euro: VW Taigo

VW Taigo, stehend
Das LED-Band und die schlanken Scheinwerfer verleihen dem VW Taigo einen modernen Auftritt. © Volkswagen

Die Wolfsburger haben eine weitere Lücke in ihrem bereits gut gefüllten SUV-Programm gefunden: Ab Anfang des Jahres soll der aus Südamerika importierte VW Taigo mit seinem Coupé-Heck Kunden locken, denen der etwas kleinere T-Cross zu konventionell gestaltet ist. Für den Antrieb stehen ein Einliter-Dreizylinder-TSI in den Ausbaustufen mit 70 kW/95 PS und 81 kW/110 PS sowie der 1,5-Liter-TSI mit 110 kW/150 PS zur Wahl. Eine elektrifizierte Variante wird es für den immer mit Vorderradantrieb ausgelieferten VW Taigo nicht geben. Die Preise starten bei knapp 20.000 Euro.

Autos mit Basispreisen unter 30.000 Euro: Toyota Aygo X

Der neue Toyota Aygo X
Der neue Toyota Aygo bekommt den Namenszusatz X – und eine Crossover-Optik. © Toyota

Während die meisten Wettbewerber aus der Kleinstwagenklasse aussteigen, halten die Japaner an ihrem Einstiegsmodell Aygo fest. In der neuen Generation wird aus dem kurzen Fünftürer jedoch ein kleiner Crossover. Im kernigen Stil, mit leicht erhöhte Sitzposition und viel Options-Ausstattung will er nicht nur Sparfüchse locken, sondern auch als wertiger Zweitwagen oder stylisches City-Car überzeugen. Den Antrieb übernimmt ein 53 kW/72 PS starker 1,0-Liter-Dreizylinder, ein E-Antrieb ist nicht geplant. Die Preise für den Toyota Aygo X starten bei 15.400 Euro.

Autos mit Basispreisen unter 30.000 Euro: Kia Sportage

Kia Sportage, fahrend
Mit wuchtiger Front: Der neue Kia Sportage fällt auf. © Thorsten Weigl/Kia

Nach sechs Jahren Bauzeit erneuern die Koreaner ihr bestverkauftes SUV. In der neuen Generation tritt der Kia Sportage (hier geht’s zum Fahrbericht) äußerlich in neuem Futurismus-Stil und innen umfangreich digitalisiert auf. Ungewöhnliches Extra in dieser Klasse: Das Einparken per Fernbedienung von außen. Für den Antrieb gibt es neben Diesel und Benzinern auch einen Plug-in-Hybrid mit förderfähigen 60 Kilometern Reichweite. Den Basisbenziner (110 kW/150 PS) mit Frontantrieb und Sechsgang-Handschaltung gibt es ab 28.000 Euro. Für rund 2.000 Euro mehr ist der kleinste Diesel mit 100 kW/136 PS und Frontantrieb zu haben. (Holger Holzer/SP-X) *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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