Außergewöhnlicher Fund

Mann entdeckt Autosammlung im Wert von 33 Millionen Euro an erstaunlichem Ort

Der Autohersteller Bristol Cars stellt einen neuen Wagen vor.
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Der Autohersteller Bristol Cars stellt ein neues Modell vor.

Als ein Mann in Großbritannien die Autosammlung des Herstellers Bristol Cars entdeckt, kann er sein Glück kaum glauben – darunter einige wertvolle Schätze.

Die millionenschwere Autosammlung* verstaubte bereits in der Tiefgarage des ehemaligen Autoherstellers Bristol Cars Company. Ein Stadtforscher entdeckte die Pkws und konnte es kaum Glauben. Er fand nicht nur alte, sondern vor allem viele seltene Modelle vor. Auch Werkzeuge, mit denen an der Karosserie herumgeschraubt wurde, gehörten zu den Fundstücken.

Eindrucksvoller Fund: Autosammlung ist Millionen wert

Eines der besonderen Schätze ist wohl der Bristol Fighter Prototyp. Eine echte Rarität. Der Sportwagen war das erste vollständig neukonstruierte Modell des Herstellers. Ein weiterer Fund: Der Bristol 409 Bullet Speedster. Die Limousine wurde von Mitte bis Ende der 1960er Jahre herstellt und stand seinem Vorgänger, dem Bristol 408 in nichts nach. Im Gegenteil, der Automobilhersteller überarbeitete technische Details und entwickelte sich damit weiter.

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Weitere Fundstücke waren ein Mercedes-Benz 300 Adenauer aus den 1950er Jahren und ein Bentley aus dem Jahr 2008. Allein der Mercedes ist mittlerweile knapp 129.000 Euro wert. Leider hat der stolze Entdecker nichts von seinem Fund – einige der Autos werde im Zuge der Liquidation des Autoherstellers versteigert.

Bristol Cars – Das Ende eines britischen Autoherstellers

Als Tochterfirma des Flugzeugherstellers Bristol Aircraft stieg das Unternehmen in den 1940er Jahren auch in das Automobilgeschäft ein. Zunächst bildete sich eine tiefe Verbindung zu BMW, deren Vorkriegsmodelle als Basis für Bristols Entwicklungen dienten. Es entstand der Bristol 400, auf dessen Grundlage weitere Modelle aufgebaut wurden. Später versuchte sich der Autohersteller mit dem Bristol Blenheim und dem Fighter auf dem Markt weiter zu etablieren. Dies gelang nur schwer.

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Anfang 2009 startete das Unternehmen einen letzten Versuch, einen Neuwagen zu produzieren. Nachdem auch das gescheitert war, fokussierte sich der Autohersteller auf die Neugestaltung vergangener Modelle. Doch auch damit konnte das Unternehmen sich nicht über Wasser halten und musste 2011 Insolvenz anmelden. Weitere Unternehmungen zur Rettung des britischen Automobilherstellers zeigten keine Wirkung, sodass das Unternehmen im März dieses Jahres aufgelöst werden musste. (swa) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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