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Opel Rocks-e im Test: Darum ist der Elektrozwerg mit 45 km/h der Schnellste in der City

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Von: Marcus Efler

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Opel Rocks-e, fahrend
Sieht von hinten aus wie von vorne: Der Opel Rocks-e. © Christian Bitmmann/Opel

Das elektrische Leicht-Fahrzeug Opel Rocks-e soll eine Alternative zu Moped und U-Bahn sein. Im Stadtverkehr präsentiert das „SUM“ überraschende Stärken.

Rüsselsheim – Kaum zu glauben, wie nett Menschen im Verkehrs-Chaos der Frankfurter Innenstadt sein können. Frauen lächeln, Radfahrer recken den Daumen hoch. SUV-Trutzburgen bremsen bereitwillig, um das kleine Vehikel vor sich einscheren lassen: Den Opel Rocks-e. Ein Motorroller-Bote im dicken Overall blickt beim Ampelhalt hinein, reibt Daumen und Zeigefinger aneinander – was kostet das? Dessen Fahrer zeigt acht Finger: 8.000 Euro. Der Roller-Fahrer blickt nachdenklich, offensichtlich friert er an diesem neblig-kalten Frankfurter Nachmittag. Ein kuschelig-warmes Auto ist der Opel Rocks-e allerdings auch nicht, wie der Fahrbericht auf 24auto.de* verrät.

Eigentlich ist er gar kein Auto, sondern ein „Sustainable Urban Mobile“, ein „nachhaltiges Stadtmobil“. Schon für 15-Jährige dürfen das Leichtkraft-Fahrzeug bewegen – und zwar mit maximal 45 km/h. Wo der City-Verkehr auf großen Straßen mit 50, 60 km/h fließt, drängeln die Transporter schon mal von hinten. Aber im Gewühl der Innenstadt, da spielt der 800 Kilo wiegende Kleine ganz groß auf. Wenn er mit seinem Zwölf-PS-Boost von der Ampel wegflitzt, sich schlank auf halber Spur am breit parkenden Lieferwagen vorbeiquetscht und schließlich die erstbeste Lücke nutzt, um (halb-legal) quer zu parken: Dann bringt er seine Insassen tatsächlich schneller ans Ziel als normale Pkw.*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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