Darauf sollten Fahrer achten

Pannenstatistik: Achtung – das ist die häufigste Fehlerquelle bei Autos

Ein Lkw ist auf der A44 umgekippt. Es ist zu einer mehrstündigen Sperrung gekommen. 
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Die Batterie bleibt die häufigste Fehlerquelle bei Autos.

Die AvD-Pannenstatistik aus dem Jahr 2020 zeigt auf, welches die häufigsten Ursachen für liegengebliebene Autos sind. Lesen Sie hier, was Fahrer besonders im Blick haben sollten.

Die Starter-Batterie bleibt die häufigste Ursache für liegengebliebene Autos. Nach Auswertung der AvD-Pannenstatistik aus dem Jahr 2020 ist eine entladene Batterie* der Grund für rund die Hälfte aller Pannenrufe, die den Bereich Elektrik, Ladestrom und Zündung betreffen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt.

AvD-Pannenstatistik: Häufige Fehlerquellen bei Autos

Diese Gruppe macht wiederum mit 43,2 Prozent den größten Teilbereich sämtlicher eingegangenen Notrufe aus, wie der Automobilclub von Deutschland (AvD) laut dpa berichtet. Der Verein rät insbesondere Laternenparkern, den Ladezustand der Batterie alle zwei bis drei Monate prüfen zu lassen.

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Pannenursachen: Reifen am Auto oft eine Schwachstelle

Auf Rang zwei der Pannenursachen finden sich mit 16,7 Prozent die Baugruppen Lenkung, Fahrwerk und Bremsen. Hier sind die Reifen die häufigste Schwachstelle, die ebenfalls regelmäßig überprüft werden sollten, heißt es weiter in dem Bericht.

Vergleichsweise neu seien laut AvD Probleme mit Luftfederungen hochwertiger Kombis, deren Federbälge mit den Jahren porös würden.

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AvD: Schädliche Folgen häufiger Kurzstreckeneinsätze

Bei der dritten Gruppe „Motor und Auspuffanlage“ (13,5 Prozent der Notrufe) weist der AvD demnach auf die schädlichen Folgen häufiger Kurzstreckeneinsätze hin. Insbesondere bei Dieselfahrzeugen setzten sich demnach häufig die Partikelfilter zu. Seltener wurden Probleme mit dem Getriebe und mit den Schließsystemen erkannt, wie dpa zudem berichtet. (ahu) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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