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Neue Pflicht für Autobesitzer: Darauf müssen Sie bei der Erstanmeldung ab 21. Dezember achten

Autoradio von Pioneer
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Autoradios sind eine wichtige Informationsquelle im Straßenverkehr.

Zum Jahresende tritt die Pflicht für Digitalradios in Neuwagen in Kraft. Was Sie jetzt bei der Anmeldung Ihres Neuwagens beachten müssen und noch mehr.

Dem ewigen Sendersuchlauf* und lästigem Rauschen im Autoradio soll ab kommender Woche ein Ende gesetzt werden. Zumindest in den Neuwagen. Viele Autohersteller haben ihre neuen Flitzer bereits mit einem Digitalradio ausgestattet, andere verlangen Preise zwischen 200 Euro bis 400 Euro für die Nachrüstung.

Bundesrat setzt EU-Recht um

Schon im vergangenen Jahr wurde durch den Bundesrat beschlossen, das EU-Recht umzusetzen. Der Beschluss sieht vor, dass die Hersteller ihre Neuwagen mit dem Digital Audio Broadcast (DAB+) versehen müssen. Dies betrifft alle EU-Mitgliedsstaaten. In Kraft treten soll die Pflicht ab dem 21. Dezember 2020. Für Verbraucher gilt dann, darauf zu achten, ob ihr Neuwagen bereits mit einem Digitalradio ausgestattet wurde.

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Was bringt der digitale Radioempfang?

Mit dem einheitlichen Standard ist es möglich innerhalb Europas gleichermaßen Radioempfang zu gewährleisten. Ein weiterer Punkt ist, dass im Vergleich zu den Ultrakurzwellen (UKW) eine saubere Empfangsqualität möglich ist. Wie der ADAC berichtet, ist eine größere Vielfalt an Programmen ein großer Vorteil. Demnach „sind bereits über 250 digitale Programme auf immer der gleichen Frequenz regional unterschiedlich zu empfangen, 13 Sender wie Deutschlandradio senden national“, womit auch das lästige Suchen der neuen Frequenz entfällt.

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Wird UKW nun unzulässig?

Der ADAC gab dazu an, dass UKW-Radios weiterhin funktionieren und nicht abgeschaltet werden. Das bedeutet also auch, dass Autos, die momentan über kein DAB+ verfügen, dennoch Radioempfang haben. Bei der Regelung handelt es sich nur um Neuwagenanmeldung. Gebrauchtwagen und Modelle, die bereits auf den Straßen unterwegs sind, sind davon ausgeschlossen. Wer einen Wagen zum ersten Mal anmeldet, sollte darauf achten, dass das Radio mit dem DAB+ Modell ausgestattet ist. Ab 21.12.2020 werden die reinen analogen Radios nicht mehr zugelassen. Weiterhin möglich bleibt aber, komplett auf ein Radio im Auto zu verzichten. Wer möchte, kann auch jederzeit nachrüsten. (swa) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Sounddesign bei Elektrofahrzeugen

Töne etwa zur Begrüßung
Sound of Silence? Nein, in vielen E-Autos gehören typische Töne etwa zur Begrüßung, zum Starten oder anderen Situationen zur Soundfamilie, hier der ID.3. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Akustische Signalwirkung
Ssssst? Das wäre in einigen Fahrsituationen zu leise, daher verlangt der Gesetzgeber eine akustische Signalwirkung. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Vision M Next von BMW
Wie der wohl klingt? Autobauer wie BMW machen sich nicht nur Gedanken wie das Auto von Morgen aussieht (hier die Studie Vision M Next), sondern auch darüber, wie es sich anhört. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn © Daniel Kraus
Mini Electric
Die Launen des jungen Minis: Die Klangkulisse des Mini Electric kann von freundlich, leicht und hell im Stand zu sportlich und dynamisch beim Fahren wechseln. Foto: Alberto Martinez/BMW Group/dpa-tmn © Alberto Martinez
Renzo Vitale
Das Unsichtbare gestalten: Renzo Vitale ist für den E-Auto-Sound bei BMW verantwortlich. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn © Daniel Kraus
Sound von BMW
Ton-Tüftler: Filmkomponist Hans Zimmer (l) und Renzo Vitale arbeiten am Soundtrack eines Fahrzeuges von BMW. Foto: BMW AG/dpa-tmn © BMW AG
EQC 4x4² von Mercedes
Brummer mit Brumm-Brumm: Die bullige E-Auto-Studie EQC 4x4² von Mercedes gibt ihr eigens komponiertes Fahrgeräusch durch zu Lautsprechern umfunktionierte Scheinwerfer-Gehäuse aus - die PR-Abteilung spricht vom «Lautwerfer». Im Serien-EQC geben Lautsprecher in den Stoßfängern den AVAS-Sound wieder. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG

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