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Polizei beschlagnahmt 1.000-PS-Boliden – und fährt ihn jetzt selbst

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ein Dodge Challenger SRT Hellcat in Polizei-Lackierung.
Verbrecherjagd mit 1.080 Pferdestärken: Die Polizei in Texas verfügt nun über einen getunten Dodge Challenger SRT Hellcat. © Texas Department of Public Safety

Etwas Power sollte ein Polizeiauto schon unter der Haube haben – dachte man sich auch in Texas: Dort bereichert nun ein 1.000-PS-Bolide den Fuhrpark.

Für Polizeifahrzeuge gibt es – je nach Einsatzgebiet – völlig unterschiedliche Anforderungen: Ein gewisses Platzangebot ist sicherlich von Vorteil, auch praktische Funktionen – wie etwa gut zugängliche Staufächer – sind sicher kein Nachteil. In manchen Fällen ist auch ein Mini-Mobil die erste Wahl – so ist zum Beispiel auf der griechischen Insel Chalki ein Citroën Ami im Polizei-Einsatz. Für die Autobahnpolizei dagegen sollten schon ein paar PS mehr unter der Haube sein, sonst rasen die Delinquenten ihren Verfolgern davon. Aber von einem Auto mit mehr als 1.000 PS dürften die meisten Polizisten nur träumen.
Doch im US-Bundesstaat Texas steht der Polizei nun ein Bolide mit 1.080 PS zur Verfügung, wie 24auto.de berichtet.

Der Fuhrpark des Texas Department of Public Safety (DPS) wurde tatsächlich um einen Dodge Challenger SRT Hellcat Redeye zur Verfügung. Das Fahrzeug kommt standardmäßig bereits mit satten 707 PS zum Kunden – doch die Variante des DPS wurde auf gewaltige 1.080 PS hochgezüchtet. Allerdings ist die Zusatz-Power nicht das Werk der Beamten: Wie Carscoops berichtet, war der potente Wagen nach einem gefährlichen Straßenrennen beschlagnahmt worden, nachdem der Fahrer mit mehr als 250 km/h vor der Polizei geflüchtet war. Normalerweise dienen solche speziellen Fahrzeuge eher Repräsentationszwecken – doch im Falle des 1.080-PS-Challengers scheint es anders zu sein: Laut einem Facebook-Post des DPS wird der Bolide in die Flotte der normalen Streifenfahrzeuge integriert.

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