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Polizei postet skurriles Warndreieck: „Wohl Führerschein gekauft“

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Von: Marcus Efler

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Köcher eines Warndreiecks vor Pannenfahrzeug
Gar nicht gut: Köcher statt aufgestelltem Warndreieck © Facebook (Polizei NRW Dortmund)

Dass Warndreiecke viel zu dicht am Pannen- oder Unfallauto stehen, ist leider oft zu sehen. Doch was die Polizei auf der A43 vorgefunden hat, ist noch irrer.

Bochum – Die Sache mit dem Warndreieck ist im Grunde ganz einfach: es muss die Pannen- oder Unfallstelle in „ausreichender Entfernung“ absichern. Bei schnellem Verkehr, etwa auf der Autobahn, sind mindestens 100 Meter vorgeschrieben, aber 150 Meter empfohlen. Viele Autofahrer scheitern schon an dieser einfachen Aufgabe: Oft steht das Warndreieck nur ein paar Meter hinter dem Fahrzeug. Ein Autofahrer (oder Autofahrerin) hat auf der A43 bei Bochum aber nicht mal das hingekriegt.

„Wir staunten nicht schlecht“, postete die Polizei NRW Bochum auf ihrem Facebook-Account und zeigte auch gleich das entsprechende Foto: das Warndreieck war überhaupt nicht zu sehen – dafür den Plastikköcher, in dem das Dreieck normalerweise zusammengeklappt im Kofferraum auf den Ernstfall wartet. Die Sinnlosigkeit dieser „Absicherung“ brachte dann auch das Netz in Wallung. Die Facebook-Gemeinde sparte nicht mit Häme, wie 24auto.de* an einigen Beispielen zeigt.*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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