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Porsche 911 GT3 mit Touring Paket: Spoilerfrei und trotzdem richtig schnell

Porsche 911 GT3 mit Touring Paket, fahrend
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Fast wie ein normaler Elfer: Porsche 911 GT3 mit Touring Paket

Der Porsche 911 GT3 ist der Traum vieler Sportwagen-Fans. Erfüllt die zivile Version ohne den riesigen Flügel die großen dynamischen Ansprüche?

Stuttgart –Auch ohne den optisch dominierenden Heckspoiler bietet der Porsche 911 GT3 mit Touring Paket das volle Programm der Verbesserungen des heckbeplankten Bruders. Also die Leichtbau-Bremsscheiben mit 408 Millimeter Durchmesser, die dazugehörigen Aluschmiederäder mit Zentralverschluss, die Sport-Abgasanlage aus Edelstahl und Karosserieanbauteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Ganz wichtig ist die mit vom Le-Mans-Sieger 911 RSR abgeleitete Doppelquerlenker-Vorderachse, die beim Einfedern eine höhere Sturzfestigkeit aufweist und zusammen mit der breiteren Spur ein agileres Einlenken beschert. Komplettiert wird dieser Achsaufbau durch eine neue Feder-Dämpfer-Abstimmung. „Die Dämpfer sind ein Schritt nach vorne, durch das feinfühligere Ansprechen konnten wir die Federraten härter wählen“, erläutert Projektleiter Jörg Jünger.

Das Nutzen der verbesserten Bauteile mithilfe einer ausgetüftelten Software-Applikation ist eine Sache, aber das fehlende Brett hinten lässt sich bei der Aerodynamik und vor allem dem Abtrieb nicht wegprogrammieren. Schließlich generiert der Flügel des originalen GT3 rund fünf Mal mehr Abtrieb als das Touring-Heck. „Wir mussten eine perfekte Balance herstellen“, erklärt Jünger. Mit Hilfe der Lufteinlässe und anderen Kniffen reduzierten die Techniker die Geschwindigkeit, mit der die Luft am Unterboden entlang strömt. Damit wird auch der Vorderwagen weniger stark auf den Boden gezogen, und die Balance passt wieder. Den kompletten Fahrbericht des Porsche 911 GT3 mit Touring Paket lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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