Alte Technik aufpoliert

Porsche Macan Benziner: Letztes Facelift für den Verbrenner

Porsche Macan S, stehend
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Sanft überarbeitet: der Porsche Macan S nach dem Facelift

Der neue, rein elektrische Porsche Macan steht vor der Tür. Für Fans von Verbrennungsmotoren wird der Vorgänger noch mal überarbeitet – bleibt aber ein betagtes SUV.

Stuttgart – So ändern sich die Zeiten: Noch vor ein paar Jahren galt der Porsche Boxster, damals noch ohne die Bezeichnung 718, als der Porsche für die weibliche Zielgruppe schlechthin. Mittlerweile hat der SUV-Boom dafür gesorgt, dass der Macan diesen Titel übernommen hat. „Der Frauenanteil ist beim Macan in den vergangenen Jahren konstant gestiegen und baureihenübergreifend am höchsten“. Außerdem gilt der Macan als Türöffner in das Reich der sportlichen Volkswagen-Marke: Für 80 Prozent seiner Käufer ist das Mittelklasse-SUV der erste Porsche überhaupt. Dementsprechend groß war die Skepsis intern und bei Händlern nach der Ankündigung, den Nachfolger ausschließlich als reines Elektroauto zu konzipieren.

Der Kompromiss ist jetzt zu besichtigen: Ein zweites Facelift für den Ur-Macan, der mit Verbrennungsmotor noch ein paar Jahre weiterläuft – parallel zum neuen Stromer. Technisch basiert auch diese Generation immer auf dem ersten Audi Q5 von 2008, für mindestens 62.917 Euro bekommen Benzin-Fans im Kern also in 13 Jahren gut gereifte Technik. Optisch hat sich auch nicht viel getan: Front und Heck wurden behutsam neu gestaltet. Innen gibt es eine verschlankte Mittelkonsole mit Touchflächen anstelle der bisherigen Tasten. Außerdem erstarkten die Motoren: Der V6-Biturbo des Topmodells GTS (88.264 Euro) leistet mit 440 PS nun 60 PS mehr als bisher. Die komplette Vorstellung des überarbeiteten Porsche Macan finden Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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