IAA-Studie

Porsche zeigt Mission R: Vorbote eines Elektro-Sportlers?

Porsche Mission R
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Flotte Flunder: Die Rennwagenstudie Mission R könnte auf einen rein elektrisch angetriebenen Porsche-Sportwagen hindeuten.

Porsche bietet mit dem Taycan einen elektrischen Gran Turismo und mit dem Macan bald auch ein SUV mit E-Motor an. Nur die reinen Sportwagen fahren bislang noch mit Benzin. Ändert das der Mission R?

München - Porsche liebäugelt mit einem voll elektrisch angetriebenen Sportwagen. Nachdem der Hersteller mit dem Taycan und bald auch dem Macan bereits einen Gran Turismo und ein SUV an die Ladesäule gebracht hat, ebnet er jetzt mit der Studie Mission R den Weg für einen echten Batterie-Boliden.

Die auf der IAA Mobility in München (noch bis 12. September) erstmals gezeigte Studie soll verdeutlichen, wie ein elektrischer Rennwagen für den Kundensport aussehen könnte. Doch Projektleiter Matthias Scholz deutete bei der Vorstellung an, dass zur Mitte des Jahrzehnts eine Serienfertigung denkbar sei, die sich auch auf ein Straßenauto auswirken könnte. Die Silhouette der Studie jedenfalls werde man bis zur Gürtellinie auf jeden Fall bei einem Serienmodell wiedersehen.

Mehr als 300 km/h sind möglich

Der Mission R ist etwa so groß wie ein Porsche Cayman. Weil zum Beispiel der in die Karosserie integrierte Überrollkäfig aus Karbon gefertigt ist, wiegt der Wagen trotz der Batterie nur etwa 1500 Kilogramm. Der Renner fährt laut Porsche mit zwei E-Motoren von zusammen bis zu 800 kW/1088 PS. Damit sind Geschwindigkeiten jenseits von 300 km/h und ein Sprint auf Tempo 100 in 2,5 Sekunden möglich.

Der Akku mit 82 kWh hinter dem Fahrersitz reicht auf der Rundstrecke für Sprintrennen von 30 bis 40 Minuten, sagte Scholz und versprach auch beim Laden Tempo: Weil der Mission R mit 900-Volt-Technik bestückt ist, sollen ihm 15 Minuten reichen, um beim Ladestand von 10 auf 80 Prozent zu kommen. dpa

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