M-Bolide im Test

BMW M4 Competition: Genial auf der Rennstrecke – Getriebe-Option überflüssig

Fahraufnahme eines BMW M4 Competition
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Auf dem Handlingkurs fährt man sich mit dem BMW M4 Competition leicht in einen Rausch.

Für seine Hochkant-Niere hat auch das BMW-Power-Doppel aus M3/M4 Prügel einstecken müssen. Doch die entscheidende Frage ist: Wie scharf fährt sich der M4 auf einem Rennkurs?

München – Auf der Straße hat der zweitürige Bruder des BMW M3 gerade als 510 PS starke Competition-Variante eine grandiose Vorstellung abgeliefert und die Kräfteverhältnisse in der leistungsstarken Mittelklasse einmal mehr bestätigt. Im Sommer dürfte es noch imposanter werden, denn dann legen die Bayern erstmals die lange überfällige Allradvariante nach. Doch die Straße ist bei einer solchen Sportskanone nur die halbe Miete. Ein BMW M3/M4 muss auch auf der Rundstrecke seine Fans begeistern. Ein erster Test auf dem BMW-eigenen Handlingkurs in Maisach zeigt, dass der BMW M4 Competition auch hier kaum irdische Grenzen kennt, wie 24auto.de berichtet.

Wenn man sieht, wie perfekt der leistungsstarke Reihensechszylinder auf die Achtstufenautomatik aus dem Hause ZF abgestimmt ist, kann man die Spartenoption einer manuellen Handschaltung noch viel weniger verstehen. Da erscheint es deutlich sinnvoller, dass der Fahrer bei der soliden Serienausstattung des mindestens 91.000 Euro teuren BMW M4 Competition eine ganz andere Wahlmöglichkeit hat: Entweder der BMW M4 ist mit dem serienmäßigen Karbondach unterwegs oder er bietet ein Stahldach inklusive elektrischem Schiebedach. Für die, die nicht auf die Rennstrecke wollen und das Oberlicht nebst Frischluft genießen, sicher die bessere Wahl – immerhin ohne Aufpreis. Und wem der normale BMW M4 mit 480 PS reicht und sich mit der Handschaltung arrangieren kann, liegt bei 84.000 Euro. Man kann gespannt sein auf den Allradler, der im Juni startet. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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