Unglaubliche Geste

Rentnerin will Auto verschrotten lassen: Schrotthändler schenkt ihr stattdessen 2.000 Euro

Ein Schrottplatz mit vielen Autos.
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Das Auto einer 85-jährigen Frau sollte eigentlich auf dem Schrottplatz landen -doch es kam anders, als gedacht.

Eine Rentnerin wollte ihren Chevrolet verschrotten lassen. Anstatt diesen Auftrag auszuführen, hatte der Schrotthändler aber eine ganz andere Idee.

Wer sich dafür entscheidet, sein altes Auto verschrotten zu lassen*, hat sich in der Regel schon von Vornherein erkundigt, ob sich ein Wagen nicht doch noch verkaufen lässt. Klappt das nicht, zahlen Autobesitzer ein zusätzliches Geld für die Verschrottung.

Diesen Plan verfolgte auch eine 85-jährige Rentnerin, die sich von ihrem Chevrolet Orlando verabschieden wollte. Ein Vorhaben, dass aber ein ganz anderes Ende nahm: Anstatt zu bezahlen, bekam die Frau Geld - nämlich satte 2000 Euro. Ein Twitter-Nutzer schilderte das Ereignis:

Rentnerin will Chevrolet verschrotten lassen - und bekommt stattdessen Geld

Der Twitter-Nutzer und Schrotthändler „Halunke“ teilte am 3. Oktober eine Geschichte mit seinen Followern, die bald schon viral ging: Demnach sei kürzlich eine 85-jährige Frau zu ihm gekommen, um ihren alten Chevrolet Orlando verschrotten zu lassen. Ein Vorhaben, das sie 70 Euro gekostet hätte. Anstatt diesen Auftrag auszuführen, entschied sich der Schrotthändler aber anders: Der Wagen schien noch gut in Schuss gewesen zu sein, weshalb er ihn für 2000 Euro verkaufte.

Das Geld behielt er allerdings nicht für sich selbst, sondern schenkte es laut eigenen Angaben der Besitzerin:

Ob diese Geschichte tatsächlich der Wahrheit entspricht, lässt sich schwer beurteilen. Unabhängig davon zeigen sich unzählige Twitter-Nutzer aber begeistert von der Aktion: Fast 30.000 Likes hat der Tweet bereits bekommen (Stand: 5. Oktober 2020).

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Rentnerin soll 2000 Euro bekommen - und Schrotthändler wird trotzdem kritisiert

Trotzdem antworten nicht alle Kommentatoren mit positiven Worten. So heben einzelne Nutzer beispielsweise hervor, dass man die Aktion nicht zwangsläufig auf Twitter hätte teilen müssen - auch wenn sie vorbildlich ist: „Hauptsache auf Twitter profiliert“, schreibt ein User. Andere Kommentatoren weisen allerdings darauf hin, wie wichtig es sei, Ereignisse dieser Art im Netz anzusprechen, da sie auch andere zu positiven Handlungen bewegen können: „Wenn das jeder macht = die Welt wäre eine bessere!“, schreibt deshalb ein weiterer Nutzer.

Bei dem verkauften Wagen der Rentnerin handelte es sich um einen Chevrolet Orlando, den Autofahrer laut dem Portal 24Auto zuletzt für einen Neupreis ab 20.000 Euro in Deutschland erwerben konnten. Das Modell wurde zwischen 2010 und 2018 produziert. (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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Video: Test und Fahrbericht - Chevrolet Orlando

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